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 Die klänge des Winters

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Haruka Hatake

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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   12.08.16 23:40

Die nacht war friedlich und Yuki war wohl die erste die an diesem Morgen wach wurde. Die Sonne stand bereits hoch am Himmel und das Tier stand auf der Wisse und suchte sich das Gras unter dem Schnee in Ruhe, während es hin und wieder einen Blick durch das Fenster in die Wohnstube war.
Tatsächlich schien N'Orik schon eine weile nicht mehr viel geschlafen zu haben, denn er schlummerte noch immer. Es war manchmal doch ein nachteil ihm nichts ansehen zu können. Sein Kopf ruhte auf dem flauschig-weichem Pelz der um seine Schulter ruhte und ihn umarmte.
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Ukitake Juschiro
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   13.08.16 22:17

Kaede fühlte sich so geborgen dass sie sogar die ersten Sonnenstrahlen verschlief. Jedoch war sie noch immer vor N'Orik wach. Sie streckte sich udn schob die Decke zur seite. Da sie heute nacht eine DEcke zum schlafen gehabt hatte, hatte sie beschlossen ihreKleidung für die Nacht aus zu ziehen. Somit trug sie nur eine Legins welche ihr bis zu den Knöcheln reichte und ein Hemd welches nur von zwei dünnen Trägern gehalten wurde. Aber mehr brauchte sie ja nicht zum schlafen. Sie setzte sich an die Bettkante und schaute eine weile vor sich hin um wach zu werden. Es war schon länger her, dass sie ausgeschlafen hatte. Selbst wenn es sich nur um eine Stunde oder eine halbe Stunde handelte. Sie stand schließlich auf und begann sich an zu kleiden. Jedoch ließ sie die Jacke und das lange oberteil, welches wie ein Kleid wirkte weg, so trug sie ein weißes Oberteil, welches recht eng anliegend war und eine etwas wärmere ebenfalls eng anliegende Hose, welche sie über die Legins angezogen hatte. Bei dem Oberteil hatte sie ihr schlafoberteil jedoch ausziehen müssen. Aber das Oberteil schien zu reichen damit alles so in Form saß, dass man nicht merkte dass sie keinen BH trug. Denn so was hatte sie bei der warmen und vorallem dicken Kleidung nie gebraucht. Generell gab es da auch nicht besonders viel zu betrachten. Nur gewohnte Rundungen einer 16 Jährigen. Nichts besonderes. Demnach war es ihr auch nicht peinlich so herum zu laufen. Als sie so weit fertig war tapste sie mit leisen Füßen aus dem Zimmer und betrat den Raum wo N'Orik schlief. Sie ging schließlich schnell zu ihrer Tasche und holte den letzten Proviant heraus welchen sie darin hatte. Noch etwas trockenfleisch, und einige andere kleinigkeiten, welche sie noch besaß. Von dem Geld was sie für die Kaninchenfelle bekam würde sie sich neuen Proviant besorgen. Zumindest etwas. Für die ersten Tage oder Tag. Je nachdem wie viel sie bekommen würde und wie viel die anderen Sachen kosteten. Sie setzte sich zum essen an den kleinen Tisch welcher sich im Raum befand und Frühstückte leise.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   13.08.16 23:14

Mit einem leisen murren, drehte sich Orik auf den Rücken bevor er langsam die Augen aufschlug. Die Hände auf dem Bauch ruhend, blickte er an die Zimmerdecke. Seine Augen schillerten im kühlem eisblau, wie das klare Wasser eines Gletscherflusses. Nach einer weile richtete er sich langsam auf und drehte den Kopf um über die Sofalehne hinweg, Kaede anzuschauen. Das lange, seidige, Schneeweise Haar umrahmte sein Gesicht und war leicht zerzaust obwohl er sich kaum im Schlaf bewegt hatte. eine lange Strähne hing ihm ins Gesicht. "Guten Morgen.", sagte er und fuhr sich mit einer Hand durch das Haar um dieses zu ordnen. Langsam wanderte sein Blick zu dem Rucksack des Mädchens, an welchem noch immer die beiden Kaninchenfelle hingen. "Wir sollten noch etwas Jagen, bevor wir ins Dorf reiten., stellte er fest und stand schließlich auf. Obwohl seine ausdruckslose Mine es nicht zeigte wirkte der junge Mann dennoch ausgeruhter als an den Tagen zuvor.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   13.08.16 23:33

Kaede sah auf als sie hörte, dass er sich regte und nickte, als er meinte dass sie noch etwas jagen sollten. " Ah, sicher. " stellte sie fest und stand nun auf, nachdem sie iihr Frühstück beendet hatte. Schließlich ging sie wieder zum Zimmer zurück. Immerhin hatte sie dort noch ihre Restlichen Kleider. Sie sollte sich nun fertig machen. Sonst schafften sie es nciht mehr zum Jagen. Und das mussten sie wohl oder übel noch tun. sonst konnten sei sich gar nichts leisten. Der Sattel, die Lebensmittel und Futter für Yuki. Das nahm schon einiges ein. Vielleicht auch noch eine Bürste für das Tier. Es wäre für diese doch bestimmt auch angenehm wenn man ihr Fell büsten könnte. Doch dafür erst einmal das Geld haben. Wärend sie überlegte zog sie sich an und verließ den raum wieder, als sie fertig war.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   13.08.16 23:54

N'Orik hatte die Zeit genutzt und hatte Wasser aus dem Brunnen hinter der Hütte geholt. Nun kniete er, den Oberkörper entkleidet, auf dem Holzboden vor einer Schüssel in welche er das Wasser geschüttet hatte um sich etwas zu waschen. Als Kaede wieder aus den Schlafzimmer trat, hatte der junge Mann gerade Wasser mit beiden Händen geschöpft und spritzte es sich ins Gesicht. Schließlich schaute er auf. Das Haar viel ihm über die Schultern nach vorne. Für einen Moment verharrte er bevor er langsam wieder aufstand und sich wieder ankleidete.
"Es ist noch Wasser da, wenn du dich etwas waschen möchtest.", meinte er und deutete mit einer leichten Kopfbewegung auf den Eimer neben sich. Anschließend griff er mit beiden Händen in dne Nacken unter das Haar und mit einer schwungvollen Bewegung zog er es aus der Kleidung das es führ einen Moment wallend in der Luft zu schweben schien, bevor er sich langsam über seinen Rücken legte.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   14.08.16 0:09

Als Kaede wieder in den Raum zurückn kam begrüßte sie ein halb ackter N'Orik, was sie dazu brachte stehen zu bleiben und zu starren. Ja sie starrte und genoss den Anblick welcher sich ihr bot, bis dieser vergangen war. Sie amtete kaum merkich aus und lächelte. Ihr gesicht war wieder einmal vor scham gerötet. " Ja, ich denke ich sollte mir zumindest das gesicht waschen!" meinte sie schließlich udn begann auch schon die Röte mit dem kalten wasser zu vertreiben. Das war echt nicht fair. Waurm musste er sie auch so ... verführen traf es nicht, immerhin machte er das nicht absichtlich, doch es verwirrte sie.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   14.08.16 0:45

N'Orik hatte sich abgewandt und blickte aus dem Fenster, wo die Stute noch immer auf der Wiese stand und im Schnee scharrte. Schließlich verließ er die Hütte. Er brauchte Yuki nicht rufen, denn als sie seine Schritte hörte kam sie zum Zaun getrabt und begüßte ihn mit einem Schnauben. Ihren Kopf leicht an ihrem reibend, streichelte er ihren Hals. "Du kannst dir eine Pause gönnen, Yuki. Wir werden etwas jagen gehen.", erklärte er.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   14.08.16 13:11

Kaede schnappte sich noch einige Sachen welche für die Jagt nötig waren und folgte N'Orik schließlich. Sie selbst verabschiedete sich selbst auch von Yuki, für die weile wie sie weg waren jedenfalls. Jedoch erst nachdem N'Orik dem tier bescheid gegeben hatte. Dann schaute sie N'Orik fragend an. " Ich kenne die Wälder hier nicht.. Und ich würde es vor ziehen, nicht noch einmal so etwas wie am See zu erleben. " meinte sie und ein schauder lief ihr den Rücken hinunter. " Wie weit kann ich mich in den Wäldern bewegen ohne auf ... Räuber oder ähnliches zu treffen?"
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   14.08.16 13:27

"Das kann ich nicht genau sagen. Einen See gibt es hier zwar nicht doch Banditen und Räuber gibt es überall.", antwortete N'Orik als sie sich auf den Weg in den Wald machten. "Aber deshalb begleite ich dich auch.", fügte er hinzu und schaute sie für einen Moment an bevor er den Wald vor ihnen betrachtete. Im gehen beugte er sich plötzlich vor und zog mit zwei Fingern eine langen Bogen vom Schnee hinauf in die Luft. Der Schnee folgte seiner Bewegung und formte einen großen Bogen aus Eis. "mal sehne, wie gut ich noch mit dem Bogen umgehen kann...", meinte er tonlos und spannte die Sehne einmal probehalber. Als sie am Waldrand ankamen schaute sich der junge Mann nach Spuren im Schnee um.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   14.08.16 13:47

Sie schaute ihn an und nickte leicht. " Ah, gut zu wissen. " meinte sie und drückte den Bogen, welchen er ihr gemacht hatte etwas mehr an sich. Sie war nicht sicher wie sie reagieren würde, wenn sie auf Räuber trafen, doch sie wusste das sie Angst nicht ausschalten konnte, selbst wenn er bei ihr war. Sie atmete tief durch und zückte ihren Bogen nun, als sie im Wald nach Spuren suchten. Kaede fand schnell die iniger Kaninchen, auch wenn diese nicht all zu frisch waren. Es brachte nichts alten spuren nach zu gehen. Denn sonst würde man wohlmöglich leer ausgehen. Sie lauschte angestrengt in den Wald hinein. Immerhin musste man auf jedes Geräusch aufmerksam sein.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   14.08.16 13:56

Langsam richtete sich N'Orik wieder auf, da er sich zum Spuren inspizieren hin gekniet hatte. Er hob den Bogen, formte einen Pfeil aus Eis und setzte an.langsam spannte er die Sehne, als er zwischen einigen Bäumen hindurch schaute. Kurz darauf zischte der Pfeil durch die Reihen der Bäume bis er in einem Stamm stecken blieb und diesen durch seinen Aufprall erschütterte. Etwas Schnee fiel vom Baum doch was N'Orik wirklich damit bezweckt hatte hörte und sah man als einige Vögel davon flogen und einige Tiere hörbar davon liefen. "Jetzt müssen wir nur noch die richtige Beute finden.", sagte er leise als er Kaede eine Hand kurz auf die Schulter legte und an ihr vorbei in Richtung des beschossenen Baumes ging.
Den Bogen schussbereit, ging er langsam und leise weiter während er die Spuren betrachtete.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   14.08.16 14:05

Sie tat es ihm gleich. HAtte vorher genau beobachtet was er gemacht hatte, sich jedoch gewundert, warum ihr das selbst nicht früher eingefallen war. Doch naja. Er hatte bestimmt bei weitem mehr Erfahrung mit der Jagd als sie. Sie folgte ihm leise und bedacht keinen Tod zu machen, was die Tiere weiter aufscheuchen könnte. Schließlich erkannte die sie Fährte eines Rehs. Es war recht frisch und gehöte scheinbar auch zu denen, welche N'Orik aufgescheucht hatte. Sie schaute ihn mit großen Augen an. Staunen war darin zu sehen. Dann lächelte sie und folgte der Spur, nun wieder vollkommen konzentriert.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   14.08.16 14:17

Der junge Mann blieb stehen schaute sie an und nickte stumm bevor er ihr folgte. Es dauerte nicht lange, bis er das Tier in einiger Entfernung zwischen den Bäumen entdeckte. Unauffällig tippte er Kaeede leicht auf die Schulter und deutete ihr mit einem Blick die Richtung an. Dann blieb er stehen. Er würde dem Mädchen den ersten Schuss überlassen und sehen ob sie es schaffte. Tatsächlich wusste er selbst nicht genau ob er überhaupt noch gut genug war ein flüchtendes Tier zu treffen. Lange hatte er keine Waffe mehr in der Hand gehabt, weder Bogen noch Schwert. Zugegeben er hatte sie auch nicht gebraucht.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   14.08.16 14:31

Hier bewieß Keade ihre konzentrationsgabe. Sie hatte das Tier gesehen nachdem N'Orik in die richtung gedeutet hatte. Sie hatte sofort slautlos den Bogen gespannt udn eine richtige Haltung angenommen. Zwar dauerte das Zielen etwas länger, doch ihr ernster und igendwie bei ihr unpassend wirkender kühler Blick war Beweiß dass sie sich sehr konzentrierte und dabei noch immer die Gabe hatte ruhig zu bleiben. Wenn man es so betrachtete war dieser ausdruck bei ihr auch irgendwie schön und interessant. Sie wirkte wie ein anderer MEnsch und so als sei sie nicht gerade erst 16 Jahre alt. Dann ließ sie den Pfeil los. Dieser sauste von der Sehne und fand sein Ziel. Zwar tötete es das Tier nicht sofort, doch sorgte dafür, dass das Tier nicht mehr fliehen konnte. Sie jubelte nicht, blieb ruhig und ging auf das Tier zu um das Leben des Tieres mit einem weiterem Pfeil zu beenden. Dabei schloss sie die aufen und strich dem panischen tier vorher noch sanft über den Hals. Es sah so aus als wenn sie sich bei dem Wesen entschudligen würde, dass sie es nicht auf einen schlag getötet hatte und es leiden gelassen hatte. Dann beendete sie die Quaelen des tieres.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   14.08.16 16:50

Orik beobachtete Kaede, bis er eine Bewegungen aus dem Augenwinkel bemerkte und leicht den Kopf drehte. Ein Fuchs. Ohne zu zögern, hob N'Orik den Bogen, spante die Sehne und zielte. Als er den Pfeil los lies, sauste dieser durch die Luft und traf das Tier, ehe dieses eine Chance hatte zu fliehen. Langsam ging er zu seiner Beute und hob sie auf bevor er zu Kaede zurück kehrte.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   14.08.16 17:04

Kaede hatte den Pfeil aus dem Fleisch des Tieres heraus gezogen und dafür gesorgt das es ausblutete. Dann hob sie das ganze Tier an. Sie schien schwere Gewichte gewohnt zu sein, denn sie trug das Tier über den Schultern als sei es für sie gewohnt so etwas zu tun. " Oh! Ein Fuchs! Für das Fell bekommst du bestimmt eine Menge geld. " stellte Kaede fröhlich fest. Füchse waren vom Fell her recht teuer. Zwar nicht so wie das eines Bären, doch immerhin. Dies hatte man dem rotschimmer des Felles zu verdanken und auch weil es schön weich war.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   14.08.16 17:51

N'Orik schaute auf das Tote dir in seiner Hand. "Schätze ich...", meinte er und schaute weider Kaede an. "Die Verarbeitung überlasse ich dir, ich hab davon keine Ahnung.", stellte er fest. Damit machten sie sich wieder auf den Rückweg um die erlegten Tiere an der Hütte zu ver- und vor zu bereiten. Yuki hob den Kopf als sie die beiden Menschen zurückkehren hörte. Die Stute kam an den Zaun getrabt und blickte ihnen entgegen.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   22.08.16 20:18

Kaede nickte leicht. " Sicher. " stellte sie fest. Die Verabreitung konnte er ruhig ihr überlassen. Sie machte so etwas ja auch nicht zum ersten Mal. Als sie zurück gingen war Kaede sichtlich gut gelaund. Immerhin hatten sie gerade beide eine gute Jagt gemacht. Sie fragte sich wie viel Geld sie wohl dafür bekommen würden ? Immerhin musste es hier in der gegend bestimmt viele Jäger geben. Da waren ihre Waren noch ganz durchschnittlich. Als sie an der Hütte angekommen waren begann sie auch gleich mit der vorbereitung für die Verarbeitung. Sie heutete die Tiere und ließ häute wie fell trocknen. Schließlich machte sie sich daran das Fleisch so auseinander zu nehmen, dass man schöne große stücke verkaufen konnte. Diese reinigte sie natürlich auch. Denn in ihrem Gepäck wollte sie nicht all zu viel Blut haben. Dann packte sie das Fleisch in eine selbst gebastelte Tasche, welche das meiste restliche Blut auffangen würde.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   22.08.16 23:32

N'Orik beschäftigte sich derweil damit, Hütte und Weide soweit wieder in Ordnung zu bringen und Yuki für die weiterreise fertig zu machen. Schließlich waren sie soweit fertig das sie aufbrachen. Auf ihrem Weg begann es wieder leicht zu schneien. Doch weder das Tier noch N'Orik störten sich daran. Es war auch nicht viel und nicht sonderlich stark. Schließlich erreichten sie das belebte Dorf.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   29.08.16 20:12

Kaede hatte nicht lange gebraucht um alles zu verarbeiten. Sie schaffte es sogar noch rechtzeitig die Blutspuren zu beseitigen und auch die Inerreien. Somit war sie pünktlich wieder bei N'Orik und Yuki um mit diesen weiter richtung dorf zu reisen. Es war noch größer als das Dorf vorher. Wenn sie es nicht besser wüsste würde sie es sogar schon eine Stadt nennen. Doch diese waren bei weitem größer und vorallem besser mit Mauern geschützt. Händler hatten ihr schon von diesen erzählt.
Doch das hieß nicht, das sie dieses belebte Dorf weniger begeisterte. " Wowww!"
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   29.08.16 20:56

Auch in diesem Dorf liefen die Menschen geschäftig durch die Straßen. Kinder spielten vergnügt und den beiden wurde nur wenig Beachtung geschenkt. N'Orik führte die Stute locker am Zügel und hatte sich, seinen Mantel nun doch wieder übergeworfen. Vor einem Laden, war etwas aufgebaut, was Ähnlichkeit mit einem Zaun hatte doch an dem Querbalken waren mehrere Ringe aus Metall befestigt worden. Der junge Mann befestigte daran mit schneller und geschickter Hand die Zügel und strich der Stute einmal über den Hals. "Wir sind gleich wieder da.", meinte er als er dem Tier das Gepäck vom Rücken nahm und auch Kaede eine Hand hin hielt. Der Boden war recht matschig und trotz des Schnees oder vielleicht gerade durch diesen. Auch wenn der Boden stellenweise gefroren war. Seine Stiefel waren jedoch bereits in Schlamm getränkt.
Diese steckte er schließlich in eine Schneehaufen neben der Holztreppe, welche auf die hölzerne Veranda vor dem laden führte. Somit waren sein Stiefel weider sauber. Das Holz knarzte unter seinen Schritten als er über die Holzbohlen auf den Ladeneingang zu ging und die Tür öffnete. eine darüber hängende Glocke, welche die Tür beim öffnen berührte, klingelte und verkündete damit den Eintritt eines Kunden. "Guten Tag.", grüßte Orik als er den Laden betrat und die Kaputze zurück schob. Ein etwas älterer Herr, vielleicht nur wenig älter als Kaedes Vater, betrat den Raum aus einer nebentüre und trat hinter den Thresen. "Guten Tag.", grüßte er mit einem Lächeln und betrachtet N'orik. Ihm schien der Fremde nicht ganz unbekannt und doch war eine leichte Überraschung in seinem Gesicht zu erkennen, welche deutlicher wurde als er Kaede entdeckte.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   29.08.16 21:33

Kaede betrachtete ales mit großen Augen und einem breiten lächeln. Sie mochte es sehr gerne neue menschen zu sehen und freute sich wenn sie sah wie andere spaß haben. So war es bei den spielenden Kindern und auch bei anderen Leuten welche fröhlich gesinnt waren. Sicher nicht alle waren das aber zumindest einige. Als N'Orik ihr schließlich von Yukis Rücken half strahlte sie noch breiter. Ungeachtet des Matsches welcher nun an ihen stiefeln hing folgte sie N'Orik in das Gebäude hinauin wo sie sich neugierig umsah. Als sie begrüßt wurden verbeugte sie sich höflich und sagte auch :" Guten Tag. "ehe sie sich erneut interessiert umschaute. Das war alles so neu für sie.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   29.08.16 22:33

Im Laden war es angenehm warm, zumindest wenn man nicht N'Orik hieß. Überall hing und lag verarbeitetes Fleisch und Würste. Ansonsten waren einige, wenige Werkzeuge zur Verarbeitung von Fleisch und Holzbretter hinter der Theke zu sehen. "Was kann ich für euch tun?", fragte der Mann und neigte leicht den Kopf. N'Orik reichte ihm den Lederbeutel mit dem Fleisch und legte die Tierfelle auf die Theke. Er musste nichts sagen. Wortlos warf der Mann einen Blick in den Beutel und war leicht überrascht nickte jedoch bevor er den Beutel weider schloss und beiseite schob, bevor er die beiden Felle begutachtete. "Was für eine gute Qualität, ihr müsst gute Jäger sein. SO etwas bekomme ich selten zu sehen.", erklärte er und hob den Kopf um den jungen Mann vor sich in die eiskalten, blauen Augen zu blicken. Dieser neigte nur leichte den Kopf und nickte in Richtung Kaede. "Ihre erste Jagd.", erklärte er das der Mann überrascht die Augen weitete dann jedoch Lächelte. "Nicht schlecht. Das ist ein guter Fang.", meinte er. "Die Felle solltet ihr zu Dagran bringen. Der kann damit mehr anfangen als ich.", fügte der Mann hinzu das N'Orik nickte und folgte dem Fingerzeig des Mannes aus dem Laden Fenster auf die andere Seite der Straße.
Schließlich wandte sich der Ladenbesitzer wieder dem Fleischbeutel zu. Er nahm ein Stück heraus und betrachtete dieses. "Mhm....gut verarbeitet....gerade Schnitte...keine Sehnen....große Fettpolster...gute Qualität...schöne Farbe und Konsistenz...", murmelte er und schnitt das Stück in Zwei Hälften. Schließlich nickte er. "600 Gulden kann ich euch dafür anbieten.", N'Orik nickte daraufhin schweigend. Der Mann lächelte und verstaute das Fleisch hinter der Theke bevor er den leeren Beutel und ein Säckchen mit dem Geld an den jungen Mann überreichte. Anschließend nahm dieser auch die beiden Felle. "Vielen Dank.", sagte N'Orik und verneigte sich leicht dann hielt er jedoch einen Moment inne als er den Blick durch den Laden schweifen lies. "Wie war der Winter bisher?", fragte er schließlich und schaute den Mann nochmals an. "Bisher wurden wir von Banditen verschont und kein Vieh ist eingegangen. Ein guter Winter also.", meinte der Mann mit einem Lächeln. "Ich verstehe...", N'Oriks Blick wanderte aus dem Fenster. Schneefall hatte wieder eingesetzt.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   29.08.16 23:02

Kaede hatte dem gespräch gelauscht und strahlte glücklich. Immerhin war sie indirekt gelobt worden. Solch einen Laden kannte sie in ihrer Heimat nicht. Denn dort teilte man das was man gejagt hatte, ohne geld dafür zu nehmen. Es sei denn man war als seltsam angesehen, dann musste man sich selbst um das Essen kümmern was einem auf den Tisch kommen sollte.
Sie freute sich ebenfalls darüber, dass der Mann ihre Arbeit zu schätzen zu wissen schien. Sie hatte das Fleishc nciht anders verabreitet als ihr Vater es ihr beigebracht hatte. Und seit dem hatte sie es immer übernommen. Genau wie die Fellverabeitung. Als der Preis genannt wurde machte sie große Augen. " 600 ?!" meinte sie überrascht. Für sie war das schon eine menge Geld. Sie wusste allerdings nicht wie der Kurs außerhalb ihres Dorfes stand.
Als sie mit den Fellen hinaus gingen schaute sie sich noch einmal um um sich höflich zu verbeugen. Dann schaute sie ihn fragend an. " Wo ist nun dieser Dagran ?" fragte sie ihn und wirkte fragend. " Kommen hier eigentlich häufiger Räuber her ?" fragte sie nach einer Weile und wirkte etwas beunruhigt. Die letzte begegnung mit Räubern waren für ihren Maßstab nicht sonderlich gut verlaufen.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   30.08.16 0:02

N'Orik hatte ihr nur kurz einen Blick zugeworfen als sie plötzlich laut wurde, sagte jedoch nichts dazu. Erst als sie den Laden verlassen und die Tür hinter ihnen zugefallen war atmete er tief durch. Sein Blick blieb an Kaede haften, als er sich umschaute. "Das kommt ganz auf die Art von Räuber an.", entgegnete er und drückte ihr den Geldbeutel in die Hand bevor er die Straße überquerte und den Laden betrat. auf dem Holzschild über der Türe war eine Art Lederflicken eingearbeitet und darunter stand schwer zu lesen: Lederwaren.
Auch hier leutete eine Klingel als N'Orik den Laden betrat. "Hallo.", meinte der junge Mann mit einer leichten Verbeugung als er den Mann hinter dem Tresen sah, welcher aufschaute. "Guten Tag.", grüßte dieser zurück. "Wie kann ich helfen?", fragte er doch sein Blick wanderte schnell zu den beiden Fellen, welche N'Orik in seinen Händen hielt und ihm wortlos reichte. Der junge Mann, nur wenige Jahre älter als N'Orik wie es schien, erhob sich von seinem Hocker und nahm die Felle in Augenschein. "Hm...", geübt und schnell glitten seine Finger über die Felle und prüften ihre Stabilität und ob Löcher oder ähnliches vorhanden waren. Schließlich wanderte sein Blick prüfend zu N'Orik und anschließend zu Kaede. Keiner von beiden trug eine Waffe bei sich doch die Spuren an den Fellen waren deutlich die von Pfeilen. "Seit ihr Jäger?", wollte er wissen. "Nein, nur auf der Durchreise. Jedoch geht uns langsam der Proviant aus."; erklärte N'Orik kühl und monoton wie immer. "Wo soll es denn hingehen?", fragte Dagran und betrachtete wieder die Felle. "Nach Norden.", antwortete N'Orik. "Verstehe. Nun, das sind gute Felle, ihr müsst gute Jäger sein.", stellte er fest doch N'Orik deutete lediglich auf Kaede. "Es ist ihr verdienst, ich bin nur...", doch N'Orik stoppte weshalb der Lederer aufschaute. "Hm..?", der junge Mann schüttelte den Kopf. "Unwichtig.", sagte N'Orik. "Was zahlt ihr für die Felle?", wollte er schließlich wissen. "Hm..., zusammen? Etwa 750 Gulden, Fuchs ist momentan selten und dennoch gefragt.", stellte Dagran fest. Somit waren die beiden Männer schnell mit dem Handel fertig. Als N'Orik die Türe des Ladens öffnete um diesen zu verlassen, wandte sich Dagran an Kaede. "Sag mal, Mädchen, ist dir dein Ritter nicht ein bisschen zu kühl?"; fragte er und Lächelte sie leicht neckisch an. Langsam drehte N'Orik den Kopf und blickte den Mann über die Schulter hinweg an. Sein Blick war starr, kalt und stechend. Das Glas der Fenster knackte als sie langsam gefroren. "Spart euch eure Worte.", sagte N'Orik langsam und kühl. "Sie ist meine Frau.", fügte er hinzu und verließ somit den Laden.
Verdutzt blickte Dagran ihm nach. Der Mann wirkte verschreckt. "...Verstehen...", meinte er mit leicht zuckendem Mundwinkel. Nach einem räuspern nahm er jedoch wieder auf seinem Hocker platz und begann wieder mit der Bearbeitung eines Lederstückes.


Zuletzt von Haruka Hatake am 18.09.16 5:05 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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