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 Die klänge des Winters

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Haruka Hatake

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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 17:50

Mit seiner ausdruckslosen Mine beobachtete er Kaede, wie sie einen Schneemann baute und wandte sich am, als sie weider in die Hütte ging. Er schlug wieder die Kaputze über und verschwand im langsam stärker werdendem Schneegestöber, bis dieser so dicht war, das man kaum die Hand vor Augen erkannte.
Je stärker der Sturm wurde, desto stärker zog der Wind an Oriks Kleidung, bis diese sich schließlich langsam nach und nach in Schneeflocke nauf zu lösen begann und der junge Mann sich im Schneesturm auflöste. Wie ein körperloser Geist, wurde der junge Mann zum Schneesturm selbst.
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Ukitake Juschiro
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 17:59

Als sie wieder in die Hütte ging und sich vor die Feuerstelle setzte schaute sie Gedankenverloren in die Flammen. Ihren Mantel hatte sie mitlerweile abgelegt und in die nähe des Feuers gelegt, so dass der Umhang trocknete, bevor sie sich wieder auf den Weg zum Dorf machte. Sie zog ihre Beine an ihren Körper und wirkte etwas einsam wie sie dort saß, doch sie war einfach in Gedanken. So merkte sie nicht, dass der erste Schneefall sich wohl nach und nach zu einem Schneesturm gemausert hatte. Erst als die Tür durch den Wind etwas zum rappeln gebracht wurde schaute sie auf. " Oh ?!" meinte sie und erhob ich um kurz die Tür zu öffnen, sie jedoch sofort wieder zu schließen, da ihr ein haufen Schnee entgegen kam. " Oh nein.... Dabei muss ich doch wieder hinunter... " murmelte sie und wirkte besorgt. Ihr Vater machte sich bestimmt auch große Sorgen. Doch was anderes als zu warten bis der Sturm vorbei war, blieb ihr nicht übrig. Somit legte sie noch einen Holzscheid nach und hockte sich wieder vor die Feuerstelle. Die Luft war wieder etwas kälter geworden. Eben wegen dem Wind welcher draußen tobte.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 18:25

Die Windböen wirbeln immer öfter den Schnee auf, gerade vor dem Fenster der Berghütte. Der aufgewirbelte Schnee bildete immer wieder den schlacksigen Körper einer Person. Immer und immer wieder, konnte man für einen Augenblick die Silhouette erkenne, welche immer weider verschwand bis sogar irgendwann für kurze Zeit eisblaue Augen zu erkennen wahren. Plötzlich hob die Gestalt aus Schnee seien Hand und legte sie an das Fenster, welches knackend nach und nach gefrohr und sich eine dünne Raureif schicht darauf bildete.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 18:34

Als ein Knacken zu hören war wirbelte sie herum um eine Hand am fenster erkennen zu können. Sofort stand sie auf und schnappte sich ihren Umhang um sich wieder darin ein zu hüllen. " Hallo ?! Ist da jemand ?!" fragte sie und wirkte schockiert dass sich jemand im Schneesturm aufhielt. Vielleicht wurde ja ein Reisender vom Schneesturm überrascht worden. Sie ging zur Tür und öffnete diese nur um eine Ladung schnee ins Gesicht zu bekommen. " Halloooo ? " fragte sie wieder, nur so dass man sie durch den Schnee hören konnte. Sie wusste das es gefährlich sien konnte, jedoch wollte sie nicht das wegen ihr jemand erfrohr und so überwog die Sorge.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 18:45

Der Schneesturm empfing sie mit kalten Armen und der Wind flüsterte dem Mädchen ins Ohr. Erst war es leise und nicht zu verstehen doch irgendwann wurde das flüstern deutlicher: "...Kaede...". Der Schneesturm wirbelte um sie herum doch direkt über ihr fiel kein Schnee, so als machte dieser einen Bogen um das Mädchen. Schließlich wirbelte eine Böe erneut eine Ladung Schnee auf, welche die Gestalt einer Person annahm und kurz darauf wieder verlor, nur wenige Meter von ihr entfernt.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 19:22

Irgendiwe wurde ihr das unheimlich. Alleine weil der Wind ihren Namen zu wispern schien. Doch sie war ja von natur aus nicht so einfach klein zu kriegen. " Wenn du ein Schneegeist bist muss ich dir sagen das ich kein Kind mehr bin und du es besser woanders versuchen solltest, da ich nicht schmecke!" stelte sie fest und hielt inne als sie kurz eine gestalt erkannte. Doch sie wusste nicht welche gestalt es war, weshalb sie langsam aber sicher eine Gänsehaut bekam. Sie war zwar mutig, doch es war normal wenn man etwas angst bekam. Vorallem wenn man bedachte, dass sie alleine in einer Berghütte war, welche sie wegen einem SChneestrum nicht verlassen konnte. " Ich habe durchaus etwas um mich zu verteidigen!" blöffte sie schließlich. Sicher einen Holzscheit hätte sie. Doch damit konnte man sich mehr schlecht als recht verteidigen.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 19:45

Als sich abermals ein Schneewirbel erhob bildete sich weider die Gestalt, dieses mal jedoch verschwand sie nicht. Die Haut so blass das sie fast durchsichtig erschien, das Haar so weiß wie Schnee und Augen so stechend und klar wie gefrohrenes Eis. Das Gesicht ausdruckslos, stand N'Orik halb nackt vor dem Mädchen, bis eine erneute Böe um ihm wirbelte und seinen schwarzen Mantel erschien. "Warum hast du nach mir gesucht...Kaede...?", fragte er schließlich.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 19:58

Sie blinzelte als sie ihn schließlich erkannte wusste aber nicht was sie sagen sollte als er erst halb nackt vor ihr stand. Sie beschloss es nicht zu kommentieren. Als er fragte warum sie nach ihm gesucht hätte wikrte sie etwas gekränkt. " Also hattest du wirklich nicht vor sich zu zeigen... " muemelte sie und fühlte sich enttäuscht. " Ah.. ich habe dich nicht gesucht N'Orik... Ich habe nur gedacht dass du vielleicht hier sein könntest... Jetzt wo der Winter da ist... " sie brach ab und seufzte. " Ich habe gewartet dass du zu mir kommst und dein versprechen hältst... doch die LEute im Dorf werden sich nie ändern.. und da du mir nur versprochen hast dass du kommst wenn sie sich ändern.... " sie zuckte mit den Schultern und deutete ihm an in das Haus ein zu treten, da es ihr auf dauer doch etwas zu kalt wurde. Der Mantel war noch leicht feucht vom vorherigen Schneemann bauen, und der Wind, selbst wenn kein weiterer Schnee auf ihn traf, würde ausreichen um ihren Körper ab zu kühlen und auch den Stoff ihres Umhangs. " ... Ist.... es so schlimm dass ich dich wiedersehen wollte? " fragte sie nun nach und schaute ihn mit einem unsicheren Gesichtsausdruck an. Sie kam eindeutig in die Pupertät und musste nun lernen mit vielen Dingen klar zu kommen, was ihr die einsamkeit nicht leichter machte, welche sie seid 6 Jahren gespürt hatte.. oder eher seid 8 Jahren.. Seid ihre Mutter fort war hatte es schon angefangen aber sie hatte es erst vor kurzen verstanden. Und ihm wahr es egal wie sie sich verhielt, oder wie sie drauf war... zumindest glaubte sie das seid ihrer letzten begegnung. Sie war vom verhalten her ihr natürliches nervendes Selbst gewesen und dennoch war er bis zum abschied hin freundlich zu ihr gewesen, auch wenn er sie zurecht gewiesen hatte... vom verhalten her.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 20:26

"Ich war jedes Jahr hier, Kaede...jeden Winter.", entgegnete er jedoch und folgte ihr in die Berghütte. "Mich stört es nicht, aber es ist dennoch nicht gut für dich...ich bin keine Person mit der du dich länger als nötig abgeben solltest." erklärte er in seiner üblichen emotionslosen Art die sich wie er selbst über all die Zeit nicht verändert hatte. Als die Tür hinter ihnen zufiel,schaute er für einen Moment über die Schulter zu dieser, dann senkte er den Blick und hob die Hände, als er seinen Umhang öffnete und abnahm um ihn über einen der Stühle zu legen.
Der junge Mann war dürr, was selbst der dicke, dunkelblaue Pullover nicht zu verbergen vermochte. Dazu trug er eine weiße Stoffhose und dicke Pelzstiefel. N'Orik war neben dem Stuhl stehen geblieben, über welchem sein Mantel nun hing und blickte hinüber zum Feuer, auf der anderen Seite der Hütte.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 20:40

" Ah.. Also kommst du tatsächlich mit dem Winter... ?" fragte sie ihn und lächelte nun doch wieder als er erklärte dass es nicht daran lag dass er nicht mochte dass sie nach ihm suchte. Als er seinen Umhang ablegte betrachtete sie ihn näher. Er schien tatsächlich nicht gealtert zu sein. "Ich gebe mich lieber mit dir ab als mit den anderen. " stellte sie schließlich fest und hockte sich wieder an das kleine Feuerchen. Ihren Umhang nahm sie wieder ab und legte ihn zurück an das Feuer. " ... Ich möchte auch sehr gerne aus diesem Dorf verschwinden. " murmelte sie und zog ihre Beine an ihren Körper um die Wärme in ihrem Körper schneller zu verteilen. Sie trug einen einfachen warmen sandfarbenen Pullover und eine etwas dunklere graue Stoffhose. Dazu noch die warmen Winterstiefel ihrer Mutter, nur dass diese neu Besohlt worden waren. Sie waren aus dunklem Leder gefertigt und schienen ihr zu passen wie angegossen. " Warum hast du mir nicht gesagt dass du hier bist? Oder mir irgendiwe eine Nachricht zu kommen lassen? Ach ja ich habe Einopf gemacht und ihn mit hoch genommen genau wie Tee. Möchtest du vielleicht was davon abhaben ?" fragte sie schließlich und schaute ihn lächelnd an. Man konnte ihr ansehen dass eineige Sorgen auf ihr lagen, welche ihr Lächeln nicht so strahlend und warm wirken ließ wie damals. Ihre Haut war blass, was zeigte dass sie im Sommer wohl nicht so offt draußen gewesen war. Aber da es hier eh recht weit im Norden war... war es nicht weiter verwunderlich. Viele Menschen hatten eine so blasse Hautfabe wie sie diese hatte.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 21:16

"Nein danke...", entgegnete er und hob für einen Moment eine Hand. Er zog den Stuhl ein stück zurück und setzte sich schließlich darauf. Die Hände hatte er auf der Tischkante zusammen gefaltet und betrachtete das Mädchen von seinem Platz aus. Er wirkte, typisch, distanziert. Irgendwie ahnte er bereits was der Wunsch des Mädchens war, doch er konnte sie nicht mitnehmen. Für einen Moment schloss er die Augen. die nähe des Feuers machte ihn irgendwie müde und ihm flackerndem Licht des Kaminfeuers wirkte der junge mann, wie er so da saß, ausgelaugt ja auch irgendwie krank.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 21:26

" Ah okay. " meine sie nur und zuckte mit den Schultern. Dann nahm sie sich selbst etwas von dem heißen Tee. Den Eintopf konnte sie dann später essen, wenn der Schneesturm nicht bald aufhörte. Zudem schien es nun auch langsam wieder dunkler zu werden. Immerhin war sie nach dem Mittagessen aufgebrochen. Wahrscheinlich musste sie die Nacht hier verbingen. " Auf deinen Reisen... Was siehst du da alles? Ich meine... hier ist es immer das gleiche.. Immer die gleichen Gesichter, die gleichen Reden über die Regeln und so weiter.. Wie ist es.... wo anders? Also da wo du überall warst ?" fragte sie und schaute ihn fragend an. Zwischedurch nippte sie an ihrem Kreutertee. Sie interessierte sich für das Fremde, anders als die aus ihrem Dorf. Man wüde ihr den Vogel zeigen wenn sie im Dorf erklären würde, dass sie gerne andere Länder sehen wollte. " Weißt du hier... passiert nichts. Fremde werden nicht im Dorf gestattet.. und auch die Gelerten und Händler welche immer hier her kommen haben nie etwas neues zu erzählen außer weitere Horrorgeschichten über die außenwelt. Alles läuft den gleichen Trott.. und da ich ein Mädchen bin werde ich wohl auch bald einfach an einen txpisch herrischen Mann verheiratet... So wie es brauch ist, sagt mein Vater... Warum müssen die Bräuche so verdammt bescheuert sein....! Ich meine mit 14 ist man noch so jung... Und ich kann mir nicht vorstellen da verheiratet zu sein.... jedenfalls mit niemanden aus diesem Dorf. " sie atmete genervt aus. " Ich kenne immerhin alle schon seid ich ein Kind bin..." dass sie so gesehen noch immer ein Kind war, schien sie nicht wirklich zu interessieren.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 21:56

N'Orik senkte den Blick auf den Tisch vor sich und atmete aus. "Es ist...weiß...und...kalt...nirgendwo ist es anders,...als hier...", begann er langsam und wandte schließlich den Blick aus dem Fenster hinaus in das Schneegestöber. Der Blick ins Feuer schmerzte in seinen Augen zu sehr. Er betrachtete ihr Spiegelbild im Glas, sein Griff um seine Hände wurde etwas stärker. "Ich kann und darf mich nicht in die Leben anderer einmischen, das musst du verstehen....", meinte er schließlich nach einer Pause und schloss die schmerzenden, eisblauen Augen.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 22:00

" Hm ? Ich habe nicht gesagt das du das musst. Ich wollte nur wissen ob es wo anders auch so ist. " meinte sie und schaute nun etwas entäuscht drein. Warum hatte sie ihm das erzählt ? Er wanderte ständig alleine herum, kein wunder, dass er nicht viel von anderen Dingen sagen konnte. " Warum... darfst du das nicht? " fragte sie schließlich nach einer weile. " Ist das nicht einsam? Ich meine wenn man nie mit anderen etwas zu tun hat? Ich kann mir das nicht vorstellen... Alleine zu sein meine ich... auch wenn ich das den Leuten aus meinem Dorf vorziehen würde. Ich könnte mich wahrscheinlich besser mit einem Baum unterhalten als mit denen aus dem Dorf. " sie lachte leise. Als sie merkte dass er seine Augen schloss blinzelte sie fragend. " .. Brennen die flammen zu sehr? .. Ich meine blenden sie? Ich würde sie aus machen, wenn ich dann nicht erfrieren würde. " stellte sie nun lächelnd fest.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 22:14

"Lass nur, du musst dich wärmen...", sagte er trocken und öffnete seine Augen wieder. "Die meiste Zeit wandere ich alleine, aber ich bin nicht einsam...Ich bin mir sicher ein Baum antwortet dir nicht wenn du ihn nach dem Weg fragst, selbst wenn er sprechen könnte. Er steht sein leben lang an der gleichen stelle. Seinen Wurzeln reichen tief und er kann dir sagen wo du Wasser findest und von die Sonne auf und wo unter geht. Vielleicht auch wie oft es bei ihm regnet oder wie oft Menschen an ihm vorbei kommen. Doch er wird dir nie sagen können wo die Hauptstädte der Königreiche liegen oder welcher der Prinzen und Prinzessinnen gerade geheiratet oder Kinder bekommen hat.", entgegnete N'Orik und schaute nun wieder zu Kaede. "Verfluche nicht das Los deines Lebens, sondern sehe es als Geschenk...es gibt schlimmeres als ein friedliches Leben als das einer einfachen Hausfrau zu führen. Auch wenn ich es dir nicht verübeln kann niemanden heiraten zu wollen für den du nichts empfindest.", fügte er hinzu.
Obwohl er keine Mine verzog, genauso ausdruckslos da saß und sie anblickte, wie früher, wirkte er auf eine Art gequält. Dann erhob er sich plötzlich und griff nach seinem Mantel. Obwohl der Sturm sich noch immer nicht gelegt hatte. "Du solltest dich auf den Rückweg machen bevor es zu dunkel wird.", sagte er schließlich als er sich seinen Mantel wieder umwarf.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 22:25

Sie betrachtete ihn wärend er redete und sie atmete aus. " Ich weiß das mir ein Baum so gesehen nciht antworten würde.. Aber dennoch würde ich mich besser mit einem Baum verstehen als mit den Leuten aus dem Dorf. Es ist wie ein Käfig.. und ich finde es keinesfalles gut, dass ich ein Leben als Hausfrau fristen muss. Ich würde viel lieber die Welt sehen... " meinte sie und zuckte mit den Schultern. " Aber wahrscheinlich bin ich noch zu jung um das Leben eines erwachsenen verstehen zu können. " meinte sie und ihre Stimme hatte einen leicht ironischen Ton angenommen. Scheinbar hatte sie das schon sehr oft zu hören bekommen. Also dass sie für alles zu jung war. Aber fürs heiraten warr sie schon alt genug.. Die Leute wiedersprachen sich selbst und gaben ihr nicht einmal die Chance ernst genommen zu werden, weil ihr leben nach der hochzeit so oder so vorbei wäre. " Wenn ich jemanden heiraten muss dann wenigstens jemanden welchen ich zumindest leiden kann. " stellte sie fest und verdrehte leicht die Augen. " Und hier wäre das niemand. " sie zuckte mit den Schultern. Sie schaute ihn eine weile an als er meinte dass sie sich auf den Weg nach hause machen sollte. " Bei einem Schneesturm ? Hast du nicht gesagt ich sollte auf mich aufpassen? .. Ich denke nicht dass es sicher wäre in einem Schneesturm hinaus zu gehen. " meinte sie etwas skeptisch. Gut, irgendiwe hatte er sie ja vorhin schon vo dem Schnee gerettet unnd ihr Umhang war nun auch schon wieder trocken. " ... Würdest du mich begleiten ? Weigstens ein Stück ? Bitte N'Orik!" meinte sie nun und schaute ihn etwas flehend an. Sie wollte noch nciht wieder alleine sein. Zumal sie wohl ab den heutigen Tag wieder lange im Dorf festsitzen würde.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 22:40

"Der Schneesturm wird gleich vorbei sein.", erklärte er und ging auf die Tür zu. Doch als sie ihn bat sie zu begleiten stockte er in der Bewegung, bevor er sich zu ihr umwandte. Orik atmete aus und schaute kurz zu Boden. "In Ordnung...bis zum Wäldchen kann ich dich begleiten.", erklärte er dann und öffnete die Türe. Ein Windzug stürmte herein und umschlug den jungen Mann welcher tief einatmete und plötzlich vollkommen erholt wirkte. Mit der Windböe war ein schwamm Schnee in die Hütte geweht worden, doch mit einem Blick hinaus, konnte man erkennen dass der Schneesturm aufgehört hatte und nur noch wenige, vereinzelte Flocken aus dem Himmel glitten, welcher sich langsam in ein dunkles Blau färbte.
"Wir sollten gehen....damit du noch vor Einbruch der Nacht wieder zuhause bist...dein Vater soll sich schließlich nicht noch einmal Sorgen machen müssen.", entgegnete er und trat hinaus in den Schnee wo ihn die Kälte umschlang. Hier fühlte er sich wohl und zuhause. Für einen Moment betrachtete er den Himmel an dem bereits die ersten Sterne zu leuchten begannen, sie spiegelten sich in seinen klaren, eisblauen Augen.
Als er das Mädchen hinter sich hörte und die Tür der Berghütte sich wieder schloss, ging er langsam den Bergpfad entlang in Richtung Dorf.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 22:53

Sie strahlte als er schließlich meinte dass er sie bis zum Waldrand begleiten würde. Das freute sie wirklich sehr. Also schnappte sich ihren Korb, wickelte sich vorher in ihren Umhang ein und ging ihm schließlich hinterher. Als sie in den Himmel schaute merkte sie dass der Sturm tatsächlich nach gelassen hatte und lächelte. Dann schloss sie die Tür und ging ihm nach. Jedoch beschleunigte sie wieder ihre Schritte und griff wie, als sie ein Kind war, nach seiner Hand um neben ihm her zu laufen. Wieder trug sie das warme lächeln. " Danke dass ich heute mit dir reden konnte. Ich weiß nicht ob ich überhaupt noch mal hinaus kann. " stellte sie fest und lachte leise. Dann schwieg sie eine weile und blieb kurz bevor sie den Waldrand erreichten stehen um ernst drein zu schauen. " Weißt du ? Ich werde wahrscheinlich nie wieder das Dorf verlassen und einfach in eine x-Belibige Familie einheiraten, auch wenn ich nicht will. .... " sie amtete aus. " Ich kann mit dem Gedanken einfach nicht aud einen Nenner kommen... Aber was anderes bleibt mir nicht übrig oder? " Sie wollte nicht gehen. Sie wollte nicht das Schicksal der Frauen in diesem Dorf erleiden, gebrochen und unscheinbar bei einem idiotischen Mann enden um seine Brut zu hüten. Doch sie wusste keinen weiteren ausweg. Und das machte sie depremiert. Sie schaute vor sich hin und ließ seine Hand nun los. Tränen stiegen ihr in die Augen. Wie auch bei dem letzten Abschied. " Kannst du mich wirklich nicht einfach mit nehmen ? Bitte.... " ihre Stimme brach und sie wusste das ihre Zukunft in diesem Dorf ebenfalls genau wie ihre Stimme brechen würde. Tränen vielen. Sie fühlte einen inneren Schmerz in sich auf kommen. Sie fühlte sich wie Vieh welches ihr Vater an den höchst bietenden verkaufen würde. Sie wollte nicht das Objekt eines jungen Mannes werden, welchen sie nicht einmal leiden konnte. " Kannst du mich nicht einfach heiraten und mit dir mit nehmen ?!" fragte sie dann und ihre Augen waren verzweifelt. " Ich lerne und mache alles, was du mir sagst... und ich versuche keine Umstände zu bereiten.. Doch geh nicht weg und lass mich hier zurück. " ihre Stimme bebte, genau wie ihr zierlicher Körper. " .... Bitte...!" ihre Stimme wurde mit jedem bitten leiser bis sie nur noch weinend dort stand und zu boden starrte. Ihre Bitte war eine bitte aus verzweiflung, was jedoch nicht hieß dass sie diese nicht ernst meinte. Denn das tat sie. Sie würde ihn heiraten wollen um von hier fort zu kommen. Lieber würde sie umher reisen als für immer hier zu bleiben und nicht mal mehr einen eigenen Willen zu haben.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   17.07.16 23:42

N'Oriks Blick senkte sich auf ihre Hand, als sie die seine ergriff. Erst am Waldrand lies sie von ihm wieder ab. Regungslos betrachtete er das Mädchen wie es sich langsam vor ihm in ein Häuflein Elend verwandelte und ihn anflehte ihn mit sich zu nehmen. "Ich kann nicht, Kaede. Ich kann dir nichts bieten. Meine Welt ist kalt und farblos. Gefühlt mit leere. Nichts, was ein junges Mädchen, das ihr Leben noch vor sich hat, sich wünschen könnte.", erklärte er. "Eure Dorfältesten hassen....fürchten mich nicht ohne Grund. Ich bin mir sicher auch du kennst sie, nicht wahr? Die Geschichte der Vier Winde? Die Gesichte der lebendig gewordenen Jahreszeiten?", fragte er und hob den Blick in den Himmel. Sanft und lautlos schwebten Schneeflocken auf sie herab und legten sich auf Oriks Gesicht.
"Sie ist wahr, Kaede. Es gibt diese Vier Wind-Wanderer wirklich....und ich bin einer von ihnen....Ich, bin der Nordwind....", sagte er schließlich und schaute sie dabei wieder an. Schließlich ergriff eine Windböe die beiden und N'Orik löste sich in Schneeflocken auf welche auf Kaede zu wirbelten und sie umwirbelten, bevor der junge Mann wenige Yalme weiter wieder Gestalt annahm. "In meiner Welt gibt es nichts das du verdient hättest zu ertragen. Ich empfinde weder Schmerz noch Freude, keinen Hass aber auch keine Liebe. Um mich herum existiert nur der Winter. Ich kann keine Wärme ertragen du hast es selbst gesehen.", sprach er weiter und trat langsam wieder auf sie zu.
Seine kalten, emotionslosen Worte waren wie Klingen aus Eis. Er nahm ihr Gesicht in seine Hände und schaute ihr durch seine klaren, eisblauen Augen in die ihre. Ihr Gesicht spiegelte sich in seinen, als er sagte: "Es tut mir wirklich L-...", doch er brach ab lies ihr Gesicht los und schaute den Pfad hinunter in die Richtung aus der sie gekommen waren. "Lauf Kaede, lauf zurück ins Dorf.", sagte er plötzlich und schob sie hinter sich als er sich auf den Weg stellte ohne den Blick vom Horizont zu nehmen. "Da kommen Banditen, los lauf und warne das Dorf. Ich werde sie womöglich nicht aufhalten können.", erklärte er. Somit wartete er auf die Bande am Waldrand.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   18.07.16 16:06

" Das ist mir egal.. Ich... " sie brach ab und weinte noch weitere Tränen. Sie war verzweifelt und da er sie so zu sagen ablehnte machte es ihr noch schwerer das ganze mit etwas positiver Einstellung an zu gehen. " Na und?! Dann bist du eben den Winter ! ODer der Nordwind! Das ist mir egal. Mit dir bin ich lieber zusammen als mit denen aus dem Dorf!" meinte sie und betrachtete wie er wieder auf sie zu kam und ihr Gesicht in seine Hände nahm. Sie lauschte ihm. Auch wenn er keine Freude oder keine Liebe für sie fühlen würde. " Wenn du es nicht fühlen kannst, dann bringe ich es dir eben bei!" erklärte sie doch, dies schien ebenfalls nicht zu helfen denn er entschuldigte sich bei ihr. Oder eher versuchte es, denn er hielt inne dann erklärte e ihr dass sie laufen sollte, da Banditen hier her unterwegs waren. Er schob sie hinter sich und sie schaute ihn mit panik in den Augen an. " Aber was ist wenn dir was passiert?! Komm mit!" stellte sie fest, doch ahnte dass er sich da nicht rein reden ließ, demnach gab sie dieses einmal nach und rannte los. Der Schnee war an einigen stellen bereits gefohren und sie rutsche etwas, doch das war ihr egal. Den Korb ward sie bei seite, so dass er sie nicht weiter störte und lief direkt duch das Tor, auch wenn sie so zeigte das sie erneut die Regeln gebrochen hatte. " Räuber kommen! Verlasst die Häuser und geht in den Wald! " rief sie aus vollem Halse und rannte hektisch die Dorstraße entlang. Einige warfen ihr missbilligende und böse blicke zu, andere wirkten ängstlich. Dann erreichte sie schließlich das Haus ihres Vaters. " Vater Räuber kommen, wir müssen von hier verschwinden!" meinte sie und erneut kamen ihr Tränen auf. Doch diesemal vor Sorge um N'Orik, da sich dieser den Räubern entgegen stellte nur um ihr und den Dorfbewohnern eine Flucht zu ermöglichen. Dabei waren diese so undankbar wie es nur ging. Sie verstand den Nordwind demnach nicht wirklich. Doch sie war froh, dass der Mann trotz seines sagens, dass er sich nicht in schicksale einmischen konnte, oder dessen dass er nichts empfand, ein sehr freundliches Wesen zu sein schien. Scheinbar war der Winter kalt und unachgiebig wie auch sehr zerstörierisch, doch er hatte auch seine Guten Seiten. Man lerne die Wärme durch diesen nur mehr zu schätzen, außerdem war der Winter eine erholung für die Erde und zeitgleich wunderschön. Ihr Vater wirkte schockiert, doch reagierte sofort. Er glaubte seiner Tochter aufs Wort. Schnell packte er alles wichtige zusammen und half dann das weitere Dorf zu warnen. Doch nur wenige erklärten sich einverstanden. Die Alten erlaubten es nicht, und die Männer waren dumm genug um zu glauben, dass sie gegen eine Räuberscharr ankämpfen könnten. Nicht mal ihre Familien brachten sie in sicherheit. Somit konnte man die Dorfbewohner, welche wirklich fliehen wollten nur an zwei Händen abzählen. Sie hoffte nur inständig das man dem Nordwind nichts anhaben konnte. "Bitte lass dir nichts passiert sein.." murmelte sie und schaute in die Richtung wo sie N'Orik zurück gelassen hatte. Wiederwillig natürlich.
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   18.07.16 17:25

Es dauerte nicht lange, Kaede war gerade erst im Dunkel des Wäldchens verschwunden, als am Horizont eine Gruppe wilder Reiter über den verschneiten Hügel galoppiert kamen. Die Männer trugen Fackeln und grölten und lachten vergnügt und trieben ihre Tiere mit Sporen und pfiffen weiter an. Orik bewegte sich jedoch nicht, er stand weiterhin, regungslos mitten auf der Straße und schaute der Gruppe entgegen.
Mir sein flatternder schwarzer Mantel, lies in der Dunkelheit erkennen, das dort Jemand auf dem Weg stand. Schließlich hielten die Banditen ihre Pferde ein und umzingelten den jungen Mann, welcher sich wieder seine Kaputze aufgesetzt hatte. Die Männer lachten. "Seht mal, Männer da hält sich wohl wer für ganz schlau!", somit wusste N'Orik nun auch welcher der Männer die Gruppe anführte. "Geht zurück wo ihr hergekommen seid. Hier gibt es nicht das es wert wäre euer Leben zu riskieren.", sagte er klang- und emotionslos, kühl. "Hälts dich wohl für mutig, was kleiner?", fragte der Anführer und zog seinen Säbel mit deren Spitze er N'Oriks Kaputze zurück warf. "Och, nein, wie süß, ein richtiger Schönling. Ist ja schon fast zu Schade um ihn zu töten, was Männer!?", meinte der Mann und seine Bande lachte und pfiff. "Na los,Kleiner, sag schon. Wer bist du?", wollte der Anführer wissen und wendete sein unruhig, tänzelndes Pferd. "Das ist unbedeutend. Ihr solltet eher fragen, was ich bin.", antwortetet N'Orik.
"Ach, das muss ich gar nicht, das weis ich bereits.", lachte der Anführer und und stieß dem jungen Mann den Säbel mitten durch die Brust. Doch dieser verzog keinen Muskel. "Du bist tot, Junge.", fügte er hinzu, als er den Säbel aufwärts durch den Körper zog und weiter ritt, die Bande ihm folgten. N'Orik fiel ohne ein weiteres Wort und ohne Regung in den Schnee.
"Los, Männer frische Beute wartet auf uns!", rief der Mann. Der Schnee um N'Orik färbte sich langsam rot, bis eine Windböe aufkam und den Schnee aufwirbelte, dann war der junge Mann verschwunden, nur der rot getränkte Schnee war zurück geblieben.
Es dauerte nicht lange und die Bande Banditen galoppierte laut grölend und lachend in das Dorf hinein. "Nanu Nana, was haben wir denn hier? Habt ihr etwa schon auf uns gewartet?", fragte der Anführer und betrachtete die vor ihm stehenden Dorfbewohner, welche sie am Brunnen eingekreist hatten.
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Ukitake Juschiro
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   18.07.16 18:31

Kaedes Vater hatte seine Tochter hinter sich gezogen, als die Räuber in das Dorf eingefallen waren. Die meisten Dorfbewohner hatten sich in irhe Häuser zurück gezogen und erhofften dass sie verschont wurden. Doch die welche fliehen wollten hatten sich gerade mal am Brunnen aufgehalten um durch das andere Tor fliehen zu können. " Bleib hinte mir, Tochter. " mumelte ihr Vater an seine verängstigte Tochter, welche hinter ihm stand und vor Panik beinahe wieder anfing zu weinen. Als der Anführer fragte ob sie auf sie gewartet hätten blieb ihr Vater standhaft. " Darf ich fragen welche Antwort ihr darauf erwartet? " fragte er ernst und baute sch zu seiner vollen Größe auf. So verschwand seine Tochter beinahe gänzlich aus dem Sichtfeld des Räuberhäuptlings. Doch er schaffte es dennoch nicht zu stolz auf zu treten, das wäre geradezu dumm, wenn man betrachtete das Räuber keine Rücksicht auf verlusste nahmen. Eine Falsche bewegung oder Geste und es war vorbei. Sie waren eben weniger Zimperlich was einen Schwerthieb anging. Außerdem wollte er seine Tochter schützen. Diese versteckte auch gleich zwei etwas kleinere Kinder unter ihrem Mantel. Ein Mädchen und einen kleinen Jungen, welche sich an ihre beine klammerten. Ihre Mutter war ebenfalls vertorben und somit kümmerte sie sich ab und zu um die beiden. Ihr vater war nicht wirklich aufmerksam, und ebenfallsnicht wirklich an den Kindern interessiert. Zwillinge galten hier als böses Ohmen. Ab und an aßen sie bei Kaede und ihrem Vater mit, nun waren sie dabei als es hieß, dass sie fliehen sollten.
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Haruka Hatake

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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   18.07.16 20:52

Es dauerte keinen Wimpernschlag das die Spitze des Säbels an der Kehle von Kaedes Vater ruhte. "Nur nicht so frech, alter Mann.", meinte der Bandenführer und wurde plötzlich ernst. Dan pfiff er auf und schob den Kopf des Mannes zur Seite um seine Tochter ins Sichtfeld zu bekommen. "Olla, Alterchen, sag mir nicht diese Zuckerschnecke ist dein Fleisch und Blut.", stellte der Mann fest wendte sein Pferd, griff hinter den Mann und packte Kaede an den Haaren um sie zu sich zu sehen. "seht mal Männer, neues Frischfleisch!!!", die Bande lachte.
Bis gerade eben war es windstill im Dorf gewesen, doch plötzlich frischte der Wind auf. Nordwind, kalt und wild begannen sie den Schnee auf zu wirbeln. und neben Kaedes Gesicht bildete sich aus dem Schnee eine Hand, welche die des Banditen packte und so feste zu griff, das dieser los lassen musste. Schmerzvoll knirschte der wilde mit den Zähnen. "Was für ein Zauber ist das!?", fragte er als sein Pferd zunehmens unruhig wurde und umher tänzelte.
Die Schneehand verschwand wieder und ein Wirbel aus Schnee fegte über den Platz um den Brunnen, das die Pferde der Banditen unruhig wurden und einige der Männer abwarfen bevor sie verängstigt davon galoppierten. Ein Flüstern im Wind wurde immer lauter und klarer. "Geht!.....Verlasst diesen Ort...", heulte der Wind. Der Bandenanführer hob sein Säbel und schaute sich um, während er mühe hatte sein Pferd im Zaum zu halten. "Wer ist da!? Was ist das für in billiger Zauber!?", fragte er erzürnt und richtete seine Waffe wieder gegen Kaedes Vater. "Warst du das, alter Mann!?", fragte er. "Nein.", kam es kalt und klar plötzlich und ein Schneewirbel hatte sich hinter dem Banditen verdichtet. Daraus trat eine Gestalt, welche den Dorfbewohnern wohl ebenso im Gedächtnis geblieben war, wie Kaede, N'Orik! "Das war ich.", erklärte der junge Mann.
Der Bandit drehte den Kopf. "DU!? Wie ist das möglich!?", fragte der Bandit verwirrt und geschockt zugleich. "Ich sagte doch, ihr habt die falsche Frage gestellt und meine Warnung in den Wind geschlagen.", vermutlich hätte N'Orik über diesen Wortwitz selbst gerne geschmunzelt doch er verzog wie immer keine Mine. Immerhin war er nur lebendiges Eis. Langsam ging er auf den Banditenanführer zu, dessen Pferd immer unruhiger wurde und wild schnaubte. Ein stetiger Schneewirbel, umfloss den jungen Mann. Schließlich blieb er neben dem Pferd und seinem Reiter stehen. Seine eisblauen, starren Augen schienen den Banditen gerade zu zu durchbohren. §Du hast meinen wunderschönen, weißen Schnee mit Blut befleckt, Wildling.", sagte N'Orik und es wirkte nicht nur seltsam, dieses monotone, emotionslose seiner Art sie wirkte plötzlich auf eine seltsame Art bedrohlich. Als er eine Bewegung aus dem Augenwinkel wahr nahm, huschte der Blick des jungen Mannes nur für einen Moment in diese Richtung. Schlagartig bohrten sich Eisspitzen aus dem gefrorenem Boden und fesselten die restlichen Banditen in ihren Bewegungen, sie waren im Eis gefangen. "WAS bist du!?", fragte der Anführer nun. "Was für einen Überraschung....das ihr die Geschichte nicht zu kennen scheint.", meinte N'Orik lediglich und drehte den Kopf um die Kinder, welche noch immer hinter Kaedes Vater an zu schauen. "Ihr seit tapfer, wollt ihr es dem Banditen nicht erzählen?", fragte er sie.
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Ukitake Juschiro
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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   18.07.16 21:21

Kaedes Vater hielt inne und betrachtete die Klinge welche an seinem Hals ruhte. Dann wurde er bei seite gestoßen so dass der Bandit nun Kaede erkennen konnte. " Wagt es euch sie an zu fassen!" rief der verzweifelte Vater und musste mit ansehen wie seine einzige Tochter an den Haaren zu dem Anführer gezogen wurde. Kaede schnapte nach luft und verzog vor schmerz das Gesicht. Das war nun einmal der nachteil an langen Haaren. Doch bevor ihr etwas weiteres passieren konnte spürte sie einen bekannten Wind. Sie wusste nicht warum, doch der Wind war ihr vertraut. Für sie war dieser nicht mehr länger der einfache Wind. " N'Orik!" brachte sie überrascht und erfreut hervor. Sie war erleichtert als sie los gelassen wurde und wich zurück zu ihem Vater und den beiden Kindern welche sich hinter diesem versteckt hatten.Es geschah nun alles sehr schnell. N'Orik tauchte auf und nahm die Räuber so zu sagen gefangen. Auch den Banditenanführer, welcher nun nicht mehr so ganz stolz zu sein schien wie vorher. Er schien entsetzt über N'Oriks aufteten zu sein, doch wenn man es genau betrachtete waren das alle anwesenden. Außer Kaede natürlich, welche ihn ja schon so zu sagen mit dem Wind hatte verschmelzen sehen. Eben an der Berghütte. Als er die Kinder ansprach zuckten diese zusammen und versteckten sich noch etwas mehr hinter Kaedes Vater, welcher ihn mit einem misstrauischen Blick bedachte. Gut er hatte ihnen geholfen, doch er war durchgehend nicht Menschlich.
Dann fasste sich jedoch der kleine Junge ein Herz und schaute zu dem Banditenanführer. " Man sagt das die Jahreszeiten Menschlich wurden! Es ist eine sehr alte Legende. Und... und sie sind mächtig... und unvernichtbar. " meinte der junge. Dass es das wort unvernichtbar in dieser Form nicht gab, beachtete er nicht, da er noch immer leicht hinter Kaedes Vater versteckt war und offensichtlich panische Angst hatte. Sowohl vor dem Banditenoberhaupt als auch vor dem Nordwind selbst. Kaede nickte und schaute zu dem Mann. " Und N'Orik ist der Nordwind, welcher den Winter bringt. Goßartig nicht war?!" sie schien sich wieder davon erholt zu haben das sie gerade wieder einmal in so zu sagen lebensgefahr geschwebt hatte. Scheinbar fühlte sie sich so sicher bei N'Orik, dass alleine seine Anwesenheit ihren Schock vertrieb und auch ihre Angst. Stattdessen tauchte etwas wie bewunderung und freude auf. Man konnte sie wirklich ein seltsames Mädchen nennen. Doch da kam sie ganz nach ihrer Mutter, wie ihr Vater fest stellte. Diese war auch immer sehr schnell zu begeistern gewesen.. jedoch aber auch schnell ab zu lenken. Was nicht immer gut war.
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Haruka Hatake

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BeitragThema: Re: Die klänge des Winters   18.07.16 21:46

Doch N'Orik hob mahnen einen Finger und lies ihn vor Kaedes Gesicht hin und her ticken. "Dich hatte ich nicht gefragt, Kaede.", meinte er und lies die Hand wieder sinken. Anschließend wandte er sich nochmals an den kleinen Jungen. "Ich danke dir.", sagte er und wandte sich wieder dem Banditen zu. "Okay, du bist mächtig und das Dorf gehört dir schon klar. Lass mich und meine Männer gehen und wir kommen nicht wieder.", sagte der Bandit verängstigt. Kopfschüttelnd zuckte der junge Mann mit den Schultern. "Das kann ich nicht, dafür ist es bereits zu spät. Ihr habt meinen wunder schönen Schnee beschmutzt, das muss bestraft werden.", erklärte N'Orik und warf dem Reittier einen kalten Blick zu. wiehernd, beumte dieses sich auf und warf seinen Reiter ab bevor es ebenfalls aus dem Dorf floh. "W-was hast du vor!?", fragte der Bandit. "Ich zeige dir, was es heißt, den Wind zu erzürnen.", antwortete N'Orik hob den Blick gen Himmel, schloss die Augen und hob einen Arm ebenfalls in den Himmel, den anderen leicht zur Seite gestreckt ,war es eine elegante Pose, als er sich leicht in die Luft erhob und der Wind um ihn herum immer wilder und dichter wurde. Bis er schließlich mit einer leichten Druckwelle auseinander Stob und allen Schnee im Dorf aufwirbelte und so die Sicht verhinderte.
Lediglich ein lauter, verängstigter und gequälter Schrei ging durch den Wind das alle Banditen erschrocken zusammen fuhren und sich umsahen.
Langsam sank der Schnee wieder zu Boden, und gab den Blick frei. N'Orik stand regungslos da und vor ihm, der Banditen-Anführer erstarrt zu Eis. Das Entsetzen war noch immer in seinen Augen zu erkennen. "Damit ist euer vergehen gesühnt, Wilde.", wandte sich der junge Mann um und sprach zu den restlichen Banditen. "Nehmt euren Anführer und geht ohne weiteres Blutvergießen und kehrt nicht zurück. Die Winde wissen wo ihr seit.", erklärte er und die Eislanzen verschwanden im Schnee und ließen die wilden Männer frei, verängstig liefen diese los und zerrten die Eisstatue mit sich vort. N'Orik schaute ihnen schweigend nach, den Bewohnern den Rücken gekehrt.
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