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 Guardian Angel (Sherlock/Watson)

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Alderan Cadel

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BeitragThema: Guardian Angel (Sherlock/Watson)   18.12.16 16:44

Guardian Angel



Sein Handy vibrierte abermals in der Hosentasche und der junge Mann, welcher zuvor noch aus dem Fenster des Buses geschaut hatte zog dieses mit einem augenverdrehen umständlich hervor. Harry konnte es einfach nicht lassen ihm zu schreiben, sie hatte ihm mindestens dreißig Nachrichten geschrieben und nun war es wohl an der Zeit Telefonterror über Anrufe zu starten. John seufzte, er hatte keinen nerv auf die Geschichten seiner Schwester, den misslungenen Therapieversuch um von den Drogen weg zu kommen oder die Streiterein mit ihrer Frau. nein auch er hatte genug eigene Probleme und musste sich heute ganz besonders konzentrieren. Mit einem leichten wisch seines Daumes schob er den roten Hörer über das Display und das Nerv tötende Geräusch verstummte. Natürlich wusste der blonde, dass seine Schwester ihm unglaubliche vorwürfe machen würde aber sein erster Arbeitstag sollte ganz sicher nicht mit Kopfschmerzen und Grübeleien starten. Das Handy verschwand wieder in seiner Hosentasche und er merkt grade noch so eben das seine Haltestelle bereits angefahren wurde "Mount Sinai Hospital". Ja er hatte sich für ein großes Krankenhaus in New York entschieden und zwar aus dem Beweggrund heraus noch viel mehr zu lernen als er bisher schon wusste. Geschickt schulterte John Watson seine Tasche und hangelte sich durch den noch fahrenden Bus von Haltestange zu Haltestange. Sein Gleichgewichtssinn war zwar gut aber die Fahrweise in New York verstand er immer noch nicht, weshalb er nun einmal auch meist ein Taxi oder generell die Öffentlichen Verkehrsmittel benutzte. In der riesigen Metropole hatte schon früh der Herbst Einzug gehalten und die frische brise die ihm beim Aussteigen entgegenpfiff ließ ihn frösteln und seinen Schal etwas enger ziehen. Die grünlich braunen Augen sahen sich interessiert um und er musste feststellen das die Großstadt ihn immer noch Überforderte. Zu viele Menschen, zu viel Verkehr und zu lauter Geräuschpegel. Noch einmal tief durchatmend packte er seine Tasche etwas fester, schob den Bügel hinauf und wollte bei grün über die Ampel gehen, da vibrierte schon wieder sein Handy. Fluchend fischte er erneut nach dem kleinen Störenfried als er auf die Straße trat, im gleichen Moment wurde die Ampel rot, jedoch hatte John keine Augen dafür denn diese waren auf seine Hosentasche und das verhakte Handy gerichtet.
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Dionadh

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BeitragThema: Re: Guardian Angel (Sherlock/Watson)   18.12.16 17:14

Er stand in der Ecke des Stehbereichs. Seine Augen waren geschlossen, er hatte den dunklen Schal feste um seinen Hals geschlungen und  sein halbes Gesicht steckte darin, während er seine Hände in den Manteltaschen vergraben hatte.
Er spürte die Stimmungen der verschiedenen Leute hier im Bus, hörte ihre Gedanken, während er selbst nichts auszustrahlen schien, nicht einmal eine trübe Stimmung, die er für die Menschen sicherlich vermittelte.
Der Bus ruckelte zwischenzeitlich immer wieder, weil die Menschen auf den New Yorker Straßen nicht fahren konnten, doch Sherlock musste sich nicht festhalten. Er sah aus, als würde ihn dieses hin und her nicht einmal interessieren.
Er war groß gewachsen und überragte die meisten Leute, die sich zu dieser frühen Stunde im Bus befanden, um ein bis zwei Köpfe. Er wirkte müde und ernst, aber auch abweisend.... was vielleicht daran lag, dass er ziemlich unsozial war, aber das brauchte ja niemand zu scheren.
Sein Weg heute führte ihn wieder mit John, dem blonden Mann, der sich gerade anscheinend zu ärgern schien... wenn er so seine Aura betrachtete, die tief rot geworden war.
"Mount Sinai Hospital".  Schallte es blechern aus den Lautsprechern und kündigte die nächste Haltestelle an.

Er atmete einmal tief durch, bevor er seine schmalen Augen öffnete und sich einmal im Bus umsah, bevor sein Blick sich wieder auf den Blonden legte.
Heute war ein besonderer Tag für den Mann, der ihn nicht kannte. Er würde eine neue Stelle antreten... in einem Klinikum..... etwas ganz besonderes.
Ein Glück das Sherlock dort ebenfalls arbeitete, sonst hätte er ncoh die Stelle wechseln müssen... aber so war es ja gut und er hatte den Mann ganz nahe bei sich.

Sein Körper richtete sich auf und er stellte sich genau hinter John, der ihn überhaupt nicht zu bemerken schien. Er war kleiner als der dunkel haarige und dennoch kräftig gebaut. Sein Aftershave stieg ihm in die Nase und eine Augenbraue hob sich.... hatte er es verschüttet oder war er einfach nur aufgeregt gewesen und merkte nicht, das es doch zu viel war? Sei es drum, die Türen des Busses gingen auf und der kalte Herbstwind, pfiff den beiden Männern um die Ohren als sie aus stiegen. Er merkte nicht viel davon, bewahrte aber den Schein und zog etwas die Schultern nach oben, um es so aussehen zu lassen als ob er fror.

Der Engel hielt sich etwas im Hintergrund, lief ca 2 Schritte hinter John, der wahrlich langsam lief... vielleicht lag es an den kurzen Beinchen, und beobachtete seinen Weg zum Krankenhaus.
An der Kreuzung , atmete er tief durch und zog dann missbilligend die Augenbrauen zusammen.
John, sah nicht auf die Straße, er sah nicht einmal auf um zu sehen ob er noch laufen durfte und...

Sherlock machte einen Satz nach vorne und packte den Blonden am Schal um ihn zurück zu reißen.
„Verdammt...!“ Spie er aus , während er spürte wie der Körper des anderen gegen seinen prallte.
Der dunkle Mercedes bretterte in einem Affenzahn an ihnen vorbei und kassierte nur einen sehr verfluchenden blick von dem Hochgewachsenen, bevor er hinunter schaute.
„Wollten Sie sich vielleicht schneller im Krankenhaus sein? Ich kann Ihnen versichern, dass es ziemlich umständlich geworden wäre... so eingeliefert zu werden... WENN sie es überhaupt überlebt hätten.“ Seine Flügel zuckten und breiteten sich etwas aus. Menschen konnten sie nicht sehen oder spüren und trotzdem waren sie da.
„Ganz zu schweigen das sie meine Zeit verschwendet hätten.“
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Alderan Cadel

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BeitragThema: Re: Guardian Angel (Sherlock/Watson)   18.12.16 17:30

Als der Blonde endlich sein Handy erfasst hatte, zog er es an das blasse tageslicht. In diesem Moment gab es einen unglaublichen ruck und nach Luft schnappend wurde er hart zurück gezogen. Der Schal um seinen Hals schnürte sich zu und er taumelte, bevor er unsanft gegen eine harte Brust geschleudert wurde und benahe stürzte. Der schwarze Wagen welcher ihn nur knapp verfehlt hatte bretterte Hupend an ihnen vorbei und John begriff kaum was grade geschehen war. Sein HAndy hatte es nicht überlebt. Es war ihm aus der HAnd gerutscht als der dunkelhaarige Mann ihn zurück gezerrt hatte. Johns kehle brannte und er Hustete unterdrückt bevor er endlich den Schal lockerte und verdutzt nach Luft schnappte. Die Schimpftryade des anderen bekam er dabei nur halb mit und so starrte er den Anderen nur aus großen Augen an. "Entschuldigung, ich hab nicht.." Nun fiel e ihm wie schuppen von den Augen, natürlich hatte er nicht aufgepasst und wenn der andere ihn nicht zurückgezogen hätte wäre er vermutlich jetzt Tod. "Danke, mein Gott dass wr wirklich knapp.. sie haben mir das leben gerettet." Die grünen Augen zuckten unsicher von dem Gesicht des Mannes zurück auf die Straße wo das zerschellte Handy verteilt auf dem Straßenpflaster lag. Wenn man bedachte welche wucht der aufprall gehabt hätte und wie er aufgeschlagen wäre... nein darüber durfte John einfach nicht nachdenken. Etwas gutes hatte der kleine zwischenfall aber, dass Handy ließ seine Nerven nicht mehr wie drahtseile summen. Immer noch hastig atmend richtete sich der kleiner wieder etwas auf und musterte mit schnellen Blick aus den Augenwinkeln den hochegachsenen. Deser strahlte so etwas wie ablehnung und Distanziertheit aus, aber da war irgendwas was der blonde kannte. Mit einem kurzen zucken um die AUgenbrauen sah er dem anderen mann dann wieder ins gesicht. "Sagen sie, kennen wir uns?" eine eher merkwürdige frage in anbetracht der situation aber irgendwas schien ihm wirklich vertraut vorzukommen.

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Dionadh

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BeitragThema: Re: Guardian Angel (Sherlock/Watson)   18.12.16 17:48

Anscheinend hatte der Blonde nicht einmal wirklich realisiert gehabt, was gerade vor sich gin, als er auch schon von dem dunkel Haarigen gerettet worden war. Die Lippen des groß gewachsenen, hatten sich zu einem schmalen Strich verzogen, während er fast schon tadelnd auf den Unruhestifter hinunter sah. Und ausgerechnet so einen Trottel musste er Beschützen. Eine Augenbraue hob sich und er schnitt John das Wort ab „Genau, sie haben nicht aufgepasst... und das hätte sie beinahe ihr kleines, unbedeutendes Leben gekostet!“
Sherlock war verärgert und dennoch schien diese Wut bei dem Blick des anderen schon wieder zu verpuffen... erstaunlich, was die Schützlinge mit ihren Engeln so anrichten konnten.

Sherlocks Augen wurden etwas schmaler als er bemerkte, wie er auf den anderen zu reagieren schien. Schon lange hatte er sich nicht mehr in das Leben des anderen eingemischt.... aber wäre er nun nicht dazwischen gegangen... wären sie wohl beide gestorben und es wäre SEINE Schuld gewesen.
Er zog sich seinen Schal nun wieder gerade und raufte sich kurz das Haar bevor er sich neben John stellte, der immer noch ziemlich aufgelöst schien. Was für ein Weichei.....
Die Aura des anderen hatte sich geändert... schillerte nun verdächtig verwirrt und als er Johns Blick bemerkte, glitt seiner ebenfalls wieder zu ihm zurück und starrte in seinen weichen Blick.
„Ich wüsste nicht woher ich so jemanden wie SIE kennen sollte. Und jetzt entschuldigen Sie mich... ich habe es eilig!“ Mit diesen Worten schaute er noch einmal zu beiden Seiten und hastete dann über die Straße.

Um ein haar hätte der John noch herausgefunden das sie sich wirklich schon einmal begegnet waren....

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Alderan Cadel

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BeitragThema: Re: Guardian Angel (Sherlock/Watson)   18.12.16 18:06

John hingegen blieb einfach auf dem Gehweg stehen der ihn so sicher erschien und dennoch fühlte er sich plötzlich irgendwie allein gelassen und vor den Kopf gestoßen. `unbedeutendes leben` und `jemanden wie sie`, noch klarer hätte der andere seine Abneigung gegenüber den blonden nicht ausdrücken können. aber dennoch war John sich unglaublich sicher den anderen schon einmal erblickt zu haben, ob nun Bewusst oder im vorbei gehen diese Wangenknochen und scharfen Augen konnte man einfach nicht vergessen. Verwirrtrieb sich der Doktor die Stirn, räusperte sich dann und begnn dann ebenfalls seinen Weg zur Arbeit fortzusetzen. Wesentlich vorsichtiger als zuvor und noch benschnell ein Dankgebet an Gott schickend.

Der erste Abreitsmorgen verlief genauso wie John es sich vorgestellt hatte. Er wurde dem bestehenden Team von Ärzten ind er Ambulanz vorgestellt und durft oder eher musste sich sofort eigenständig an Patienten austoben. So war das nun einmal in einem krankenhaus und da er bereits einen FAcharzt und Doktortitel hatte, vertauten ihm die anderen Kollegen. Nur ab und an ließ ein anderer Arzt seinen wissenden Blick über die Akten schweifen und nickte zufrieden. Anscheinend machte sich der Blonde gar nicht mal so schlecht. Den weißen Kittel etwas zurecht ziehend saß er nun vor einem Schriebtisch auf dem ein großer Bildschirm aufgestellt war, er skrollt durch einige Emails und machte sich kurz darauf einige Notizen auf einem Zettel der bereits so voll geschrieben war das man kaum noch unterscheiden konnte wo ein Satz anfing und wo er aufhörte. "Sie haben einen Ptienten in der Drei." säuselte Plötzlich eine helle Stimme hinter ihm und er zuckte merklich zusammen. "Oh verzeihen sie ich wollte sie nicht erschrecken." Die Schwester, welche sich in den Türrahmen gelehnt hatte lächelte und teilte ihre dunkelrot gefärbten Lippen. sie hatte zwar einen KAsak an aber man konnte merklich ihre Unterwäsche unter dem weißen stoff durchscheinens ehen. John räusperte sich irritiert und nickte dann "ich komme sofort". Es gab viele solher Schwester, aber ebenso viele Vernünftige, dennoch wusste er mit solcher lei umzugehen. Man musste sie nur einfach ignorieren können udn die offnesichtlichen Flirtversuche an sich apperlen lassen. Die Antwort schien der Schwester, welche sich als `Claire`vorgestellt hatte zu genügen und schon war sie wieder verschwunden. John atmete tief durch und trank einen schluck aus der TAsse in dem sich nun bereits kalter KAffee befand. Typisch für John. Als er dann das Büro verließ schaute er bereits in einige Krankunterlagen die er vermutlich für den nächsten fall brauchen würde und achtet kaum auf den Weg.
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BeitragThema: Re: Guardian Angel (Sherlock/Watson)   18.12.16 18:25


Sherlock hatte seinen Weg fortgesetzt, auch wenn er dabei immer ein wachsames Auge auf seinen „Klienten“ hatte, ohne das dieser es zu merken schien. Er spürte seine Anwesenheit immer und überall und konnte immer genau sagen wo er war.
Der groß gewachsene Mann, war nicht der einzige Schutzengel hier im Krankenhaus... es gab noch andere, die aber mit Sicherheit nicht so hoch gestellt waren und vielleicht etwas freundlicher wirkten.

Der Chefarzt der chirurgischen Abteilung zu sein, verleitete nicht gerade dazu, dass sein Wesen freundlicher wurde... ganz im Gegenteil... es machte ihn noch etwas engstirniger... auch wenn er sich mühe gab, sozial eingestellt, war er auf keinen Fall und das merkten auch seine Patienten und Mitarbeiter.... trotzdem war er der Beste auf seinem Gebiet.
Er hatte sich am Morgen mit mehreren Terminen herum schlagen müssen, und organisatorisch etwas geklärt. Doch nun, am späten Vormittag hatte auch er Zeit einmal nach seinen untergebenen zu sehen und als erstes würde er seinen Schützling aufsuchen, um ihn auf die Finger zu schauen.

Er kam die Treppe herunter gelaufen und drückte die Glastür zur Ambulanz auf, in der sich John und eine Menge anderer Ärzte und Schwestern aufhielten. Sein kühler Blick überflog einmal den Raum und blieb an einer Schwester hängen, die gerade Kaugummi kauend aus einer der Türen Kam. „Schwester!“ Der Ruf war kalt und eher verärgert als neutral.
Claire zuckte zusammen und drehte sich in seine Richtung um ihn charmant anzugrinsen. „Jawohl Sir?!“ Fragte sie und sah etwas eingeschüchtert aus.
Der dunkel Haarige baute sich vor ihr auf. „Wie oft habe ich Ihnen schon gesagt das sie sich endlich etwas drunter ziehen sollen?! Das nächste mal gibt es ein Gespräch!“

Claire blinzelte und ihr lächeln wurde charmant breiter. „Nun Dr. Holmes.... dann freue ich mich darauf!“ Und mit diesen gesäuselten Worten verschwand sie in einer der Behandlungszimmer. „DAS WAR KEINE BITTE!“ Polterte er ihr hinterher und schüttelte seine dunklen Flügel, bevor er das Tippen auf seiner Schulter wahr nahm.

„Zügle dich.... du weißt das sie es nicht böse meint!“ Eine sanfte Stimme drang an sein Ohr und er wusste genau wer da neben ihm stand. Es war Mary, der Schutzengel Claires... ebenfalls Ärztin und ihm unterstellt.
„Das sagst du so einfach..:“ Zischte er und Atmete tief durch. „Sie ist doch noch ein Kind...“ Das freundliche Lächeln des anderen Schutzengels war sanft und warm... ganz anders als das kühle, ernste Gesicht Sherlocks.
„Ich habe gehört dein Schützling ist nun auch hier? Wie praktisch, nicht wahr?“ Sie schien Interesse zu haben und seine Augen wurden etwas schmaler. „Ja... du hast recht. Praktisch ja, aber...“
Und schon verstummte seine Stimme als der Blonde aus der Tür hinaus schritt, aus der auch gerade Claire gekommen war.

„Dr. Watson?!“ erhob dann Mary die Stimme und schritt fröhlich auf John zu, der noch in seine unterlagen vertieft schien. „darf ich mich vorstellen?! Mary Sheppard.... Assistenz Arzt der Chirurgie! Freut mich sie in unserem Team begrüßen zu können.“
Sie hielt ihm die Hand hin. „Darf ich Sie auch mit dem Chefarzt vertraut machen?“ Sie sah kurz über die Schulter zu Sherlock und zwinkerte ihm zu, während ihre weißen Flügel leicht raschelten. „Das ist Dr. Sherlock Holmes....“
Der dunkelhaarige stand immer noch da, sein Blick nun schmal und kalt. „Lassen Sie sich nicht abschrecken, im Grunde seines Herzens ist er wirklich freundlich.“ Sie lachte.
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BeitragThema: Re: Guardian Angel (Sherlock/Watson)   18.12.16 18:53

Die glockenklare Stimme riss John aus seiner Lektüre und er blickte irritiert auf. Es war oft so dass er sich in unterlagen Gedanklich verlor und meist erst durch andere wieder daraus hervorgeholt werden mussten. Mit dem Blick der Stimme folgend die ihn angesprochen hatte überkam ihn ein warmes Gefühl von geborgenheit und er runzelte etwas die Stirn. Die Frau welche ihm freudig entgegen rauschte wirkte Sympatisch und wirklich offen, er ergriff ihre darghebotene Hand und ein kribbeln erfasste diese kurz als er schemenhaft so etwas wie di Siluette von Flügeln wahrnahm. Ungläubig starrte er die Frau an und rieb sich kurz über die Augen. "Es freut mich ebenfalls sehr." Als sie dann jedoch den Chefarzt vorstellte entglitt ihm seine selbstbeherrschung und ein etwas erschrockener ausdruck glitt kurz über sein gesicht. Dann jedoch verpackte er dies hinter einer freundlich lächelnden Maske und einem steifen nicken. "Wir haben uns bereits kenen gelernt." meinte er dann kleinlaut an die brünette gerichtet und wurde das Gefühl nicht los im Erdboden versinken zu wollen. Er war wirklich nicht der Typ der zur Fluch oder gar abneigung neigte, aber er fühlte sich unter dem kalten und abweisenden Blick des anderen so unglaublich klein. Es war beinahe so als würde der Chefarzt ihn nur mit diesem durchgängig beleidigen. "Danke noch einmal für die Hilfe vorhin.". Das jetzige Auftreten des anderen amchte es nicht wirklich angenehmer für den blonden, der Weiße kittel betonte seine schmale Figur nur noch und die hellen Augen unter dem rabenschwarzen HAarschopf. Verunsichert schaute er von der ärztin die sich als Sheppart viorgestellt hatte zu Dr. Holmes und deutete dann in Richtung des Behandlungszimmers. "i..Ich war grade auf dem Weg zu einem Patienten, darf ich mich entschuldigen?". Dem blonden schoss die Hitze ins Gsicht und er biss sich auf die Lippen, in gedanken schalt er sich selbst. Wie unhöflich konnte man eigentlich sein? Der PAtient der auf ihn wartete war ein betrunkener Junger Mann der in eine Kneipenschlägerrei geraten war und sich einige Schkläge in das gesicht eingefangen hatte. Vermutlich Platzunden und Prellungen aber etwas ernsteres würde er vermutlich am späten vormittag nicht vorfinden. Nervös nestelte er mit einer HAnd an seinem Stetoskop herum das wie es nun einmal der Brauch war ans einem Nacken Baumelte.
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BeitragThema: Re: Guardian Angel (Sherlock/Watson)   18.12.16 19:22


Sherlock behielt den jungen Mann im Auge, während sein Körper sich etwas verkrampfte oder sollte man besser sagen versteifte? Mary grinste über beide Ohren und am liebsten hätte der Chefarzt sie dafür vor der ganzen Gefolgschaft bloß gestellt... aber es herrschte doch ein unausgesprochenes Gesetzt, dass man so etwas unter Engeln nicht tat.
„Ach wirklich?!“ Fragte Mary etwas gespielt verblüfft und schaute dann zu Sherlock zurück um ihm zu zu zwinkern. „Das freut mich aber... dann werden Sie ja sicher prächtig miteinander auskommen!“ Und dann verabschiedete sie sich auch schon. „Ich muss weiter.... Dr. Watson...es war schön! Dr. Homles.....“ Sie hob eine Augenbraue, während sie an ihm vorbei ging und ihm dann, ohne das es jemand anderes mitbekommen hätte, einen Stoß gegen den Oberarm gab.

Was zum?! Sherlock sah ihr kurz nach, bevor er wieder zurück zu seinem Schützling sah, und diesen kurz musterte. Er sah so verloren in seinem Kittel aus, mit den roten Wangen... fast wie als Kind... auf dem Spielplatz.
„Vergessen Sie es....“ Gab er zurück, seine Stimme war aber nun um einiges weicher... was ihn selbst ärgerte, weil er nicht wusste warum.
John wollte sich entfernen, aus dem Staub machen, so schien es ihm und plötzlich trat ein keckes grinsen, welches aber nicht von Dauer war, auf sein Gesicht. „Nun... Doktor...“
Er trat einen Schritt auf John zu und faltete die Hände hinter seinem Rücken. „Ich hoffe doch ich darf Sie begleiten?!“ Er hob kühl die Augenbrauen. „Schließlich muss ich mir von jedem meiner neuen Schützlinge ein eigenes Bild machen.“

Er wusste wie es sich anfühlte wenn man seinen eigenen Schützling berührte, deshalb streckte er ihm nicht die Hand entgegen. Vielleicht weil ihm das einfach zu intim war.... vielleicht weil er wusste, dass es die meisten Menschen verwirrte. Selbst schon wenn sie nicht zu dem dazu gehörigen Engel gehörten.

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Alderan Cadel

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BeitragThema: Re: Guardian Angel (Sherlock/Watson)   18.12.16 19:41

Als die Ärztin sich dann Empfahl sah John ihr Hilflos hinteher. Wie konnte sie ihn denn mit diesem Mann alleine lassen der wie ein Dunkler, erdrückender Schatten im Flur des krankenhauses stand. Als er dann glaubte das sich der dunkelhaarige lockenklopf ebenfalls Empfehlen würde, trat jedoch etwas vollkommen anderes ein. Ein kurzes lächeln zuckte über dessen ebenmäßige Züge. Die kleinen fältchen die sich um die Augen des anderen bildeten ließen diese Gefährlich funkeln und es eher wie ein kurzes Zähne blecken wirken. Dann rutschte ihm das Herz jedoch noch weiter in die Hose, als er die sachten Worte der Baritonstimme vernahm. Die ganze Information der Worte erschloss sich ihm jedoch erst als der hochgewachsene einige Schritte auf ihn zu machte und gewissermaßen abwarten die Hände hinter seinem Rücken verschränkte. Er fühlte sich in seine Schulzeit zurück versetzt und einen hastigen Moment versuchte er sein herzpoltern unter kontrolle zu bringen bevor er kleinlau "Natürlich dürfen sie das" erwiederte und versuchte dem Lazitblauen Blick auszuweichen indem er auf die Knöpfe des weißen Hemdes schaute die unter der Halskuhle des anderen zu schweben schienen. Dann riss er sich davon los und ging vorraus über den Flur und betrat nach einem kurzen klopfen das Zimmer. Der Junge mann, der es sich auf der Untersuchungsliege bequem gemacht hatte blickte auf und ein desorientiertes lächeln begrüßte die beiden Ärzte. "HEy Doc!" rief der Junge Mann betont lässig, aber John konnte die nervosität hinter den glasigen Rehbraunen Augen erkennen. "MEin Name ist Dr. Watson und das ist Dr. Holmes der CHefarzt der Abteilung. Wir würden uns gerne ihr Gesicht anschauen und uns absichern das nichts ernsteres verletzt wurde bei der Schlägerrei."
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BeitragThema: Re: Guardian Angel (Sherlock/Watson)   19.12.16 10:56



Anscheinend hatte John angst vor ihm, zu mindestens wirkte er sichtlich nervös. War auch besser so, sonst würde sich Sherlock noch viel länger als nötig mit ihm befassen müssen, und das war doch etwas mühselig, wenn man bedachte, wie Tollpatschig dieser mann auch so schon war.
Manchmal fragte sich der groß gewachsene, wie er überhaupt hatte Arzt werden können, und dann auch noch in der Armeeeeeeee...... er seufzte, bei dem Gedanken. Das war wohl das reichlich schlechteste, was der Junge hatte für sich und auch für Sherlock tun können.
Seine kalten Augen ließen sein Gegenüber nicht aus dem Blick und er nickte nüchtern, als Watson bejahte das er mitkommen durfte. „Vielen Dank...:“ Beteuerte der andere und das war es auch schon, mehr hatte er jetzt nicht zu sagen. So lief er hinter John her, dessen Rasierwasser immer noch recht stark roch. Oder nahm nur er das wahr?
Er runzelte etwas die Stirn und betrat dann hinter John das Untersuchungszimmer.
Er richtete sich zu seiner vollen Größe auf, während er vorgestellt wurde. Das einzige war ein Nicken, welches er dem Patienten zu warf, um sich dann an einen Schrank zu lehnen und die Arme vor der Brust zu verschränken.


Der junge Mann saß etwas verwirrt und sichtlich nervös, man konnte meinen dort säße John, auf der Liege und war verprügelt worden. „Ähm... jo.... Freut mich.“ Er raufte sich sein Haar und etwas Blut tropfte von einer Platzwunde, an Jochbein.
Sherlock konnte es riechen, der ganze Raum stank nach Dämon, obwohl keiner hier zu sein schien. Anscheinend war der fremde aber von einem verprügelt worden. Außerdem hatte er keinen Schutzengel. Woran Sherlock das sehen konnte.... nun, die meisten Menschen die noch einen hatten.... strahlten irgendwie, von innen heraus.

„Ich hoff es is nix schlimmes.... hab heute noch nen rennen und muss fit sein!“ Asoziale Aussprache. Wirklich typisch für die Jugend von heute.
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BeitragThema: Re: Guardian Angel (Sherlock/Watson)   19.12.16 16:37

John trat näher an den Jungen heran und lächelte freundslich bevor er sich die Hände desinfizierte und Handschuhe überstreifte. "Darf ich?" es war eher ein retorische Frage, denn wozu war den Junge kerl denn somnst hier, außer sich untersuchen zu lassen gab es keine andere Möglichkeit. Den Blick des Chefarztes immer noch im Nacken spürend rollte John unbewusst den Kopf und die Unterlippe landete zwischen seinen Zähnen. Mit vorsichtigen berührungen tastete er das gesicht des Jungen ab, strich sanft über die geschundene Haut und die Hämatome und murmelte dann "HAt sie aber ganz schön erwischt, wieviele waren es?" mit einem Fuß zog er dann einen Hocker mit Rollen näher, ließ sich darauf sinken um auf Augenhöhe zu dem betrunkenen zu sein und Blickte ihm in die Augen. "Sehen sie verschwommen oder irritiert sie etwas?" prüfend ließ der Doktor seinen Blick über die Pupillen streifen eher er schnell einekleine Tschenlampe hervor zog und diese anknipste. "Wird vielleicht etwas hell." dann prüfte er die Reaktion, kontraktion und wiederentspannung. Nun ja, wirkliche Neurosomatische ausfälle konnte er nicht festellen, aber der Kerl vor ihm hatte vermutlich nicht nur Alkohol konsumiert. " Was haben sie noch genommen?" fragte der blonde MAnn dann sachlich, während er zu einem der Mülleinmer rollte und die Blauen Einmalhandschuhe fortwarf. Als er kurzzeitig keineAntwort bekam richtete er dann seinen Gr+ünbraunen Blick, der nun eher grn zu sein schien auf den etwas verdutzt drein Blickenden Jungen. "Da sie Jünger als 18 sind und wohl doch mehr als ein Bier getrunken haben müssen wir ihre Eltern infomieren, außerdem möchte ich das sie geröntcht werden und für die Nacht nur als vorsichtsmaßnahme hier im Krankenhaus verweilen, damit wir sie im Augen behalten können falls doch etwas schlimmeres als eine gehirnerschütterung auftritt. Ihre NAse können wir natürlich richten und es muss ganz sicher nicht Operiert werden, aber sie sollten die nächsten paar Wochen prügeleien vermeiden. Ach so... ich möchte übrigens noch eine urinprobe" John hatte den Lockenschopf der etwas abseits stand ausgeblendet, wollte sich eigentlich nicht irriteiren lassen und desinfizierte sich bevor er etwas in sein Tablet Tippte die Hände. "ich würde die Platzwunde am Jochbein noch reinigen und dann Kleben, davon bleibt dann kaum mehr als eine Narbe die so klein ist dass man meinen Könnte sie hätten ein Häärchen welches auf ihrer HAut liegt." gesagt getan. John flückte sich aus einem schrank einige Sterile Kompressen und desinfektionsmittel, außerdem Bioloischen Hautkleber den er aus der Schublade neben seinem jetzigen CHef zog und nur ganz kurz dabei hinauf sah in die Meeresblauen Augen. Eine Gänsehaut zuckte über seinen Nacken und tänzelte hinab bis zu seinen Zahenspitzen. Der blick des anderen war so fokussiertda man meinen Könnte er wären keine Mneschen Augen.
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BeitragThema: Re: Guardian Angel (Sherlock/Watson)   20.12.16 12:42

Sherlock hatte sich einfach in den Hintergrund gestellt, so das er nicht m weg war und den neuen Doktor nicht irritierte. Der Engel merkte jedoch schnell das er es so oder so tat. Johns Aura wechselte sekündlich auf eine andere Farbe, doch als er dann nach einigen Minuten mit dem Jungen gesprochen hatte... nahm sie eine entspannte, tief blaue Farbe an.
Sherlocks Mundwinkel zuckten ungewollt in die Höhe. Was für ein bemerkenswerter Mann, John doch geworden war. Vielleicht hatte ihn der Einsatz bei der Armee doch gut getan, denn vorher war er eher ein Weichei gewesen als etwas anderes.

Jetzt hingegen musste der große gewachsene ihm Respekt zollen, nicht einmal manche Engel wurden in seiner Gegenwart und vor allem wenn er ihnen auf die Finger sah so ruhig, wie John es nun war. Vielleicht unterschätzte er den Mann, seinen Schützling einfach.
Er horchte einfach dem Gespräch der beiden, wo kurzerhand der Junge anscheinend entdeckt worden war. Sherlock hatte es schon beim rein kommen, riechen können, aber ein Mensch wie Watson musste das erst noch durch Körpersprache herausfinden.
„Aber ich....“ Der Junge saß nun ziemlich in der patsche, und der Lockenkopf schaute nun streng zu ihm. Sofort verstummte der Junge und nickte einfach nur. „Is okay!“
Brummte er ertappt und als John dann kurz aufsah um ihn anzusehen, zuckte wieder ein Lächeln über sein Gesicht. Dieses Mal war es eins das wirklich aussah als wäre er ein wenig stolz.

„Kann ichs meinen Eltern denn selbst sagen oder wie siehts aus?“
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