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 Forest u. Linlay Smith - Stunned noise

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Ukitake Juschiro
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BeitragThema: Forest u. Linlay Smith - Stunned noise   03.06.12 23:40

Stunned noise

Wer dem Wesen der Natur fremd ist, so ist man sich selbst untreu. So hieße es in den Sinnlosen Worten seines Vaters. Damals als er ein Kind war, verstand er diese Worte nicht wirklich. Gut, dies tat er heute immer noch nicht, da diese Worte keinerlei Sinn ergaben, jedoch bekam er diese Worte nie wirklich aus dem Sinn. Sein Vater, Inorié Chanelle Mastror, war schon immer vertraut mit der Natur gewesen und hatte sogar die Fähigkeit, wie er behauptete, mit den Pflanzen und Tieren kommunizieren zu können. Für ihn, Eliedes Revitak Mastror, war dieser Mann nichts anderes als ein Narr gewesen, welcher öfters einen über den Durst trank. Jedoch konnte er dem guten Mann nicht böse sein. Immerhin war er, trotzt seiner Ungewöhnlichkeit, sein eigener Vater und zudem hatte er von diesem allerhand Nützliche Dinge gelernt. Zum Beispiel wie er Geld verdienen konnte, ohne Arbeiten zu gehen. In den folgenden 19 Jahren, hatte er sich zu einem guten Barden heran gemausert. Mit dem alter von 20 Jahren, also war dies rund 4 Jahre her, verließ er das Haus seiner Eltern um sein Glück zu suchen. Jedoch fand er nicht mehr als eine leere Geldtasche und großen Hunger. Am nunigen Tage war er durch ein kleines Waldstück gelaufen. Dabei war ihm wieder einmal aufgefallen wie schmerzhaft Bewegung sein könne, wenn man einen leeren Margen hatte.
Jedoch konnte er nicht all zu viel daran ändern. Er lebte halt nicht von der Jagt auf Tiere. Um genau zu sein konnte er es einfach nicht über sich bringen, den Tierchen etwas an zu tun. Und auch betrachtete er es als nicht gerade angenehm sich von Pilzen und anderweitiges zu ernähren. Er hatte als Kind einmal einen giftigen Pilz gegessen und war nur knapp dem Tode entkommen. Dies war ihm eine lehre. Er war erschöpft, müde und sein Margen wollte keine Ruhe geben. Der Geldbeutel hatte sich in der letzten Stadt nicht wirklich gefüllt, weswegen Proviant nicht gekauft werden konnte. Ein leises und etwas entnervtes Seufzten flog über seine Lippen und er schüttelte den Kopf. Er sollte nicht einmal daran denken, dies würde seinen Hunger nur noch verschlimmern. Er erwartete nicht von anderen Menschen Almosen zu bekommen. Und hier traf er ohnehin niemanden an. Als er einen schien zwischen den Bäumen erkannte weiteten sich seine Augen. Vielleicht war er ja in der nähe einer anderen Stadt. Diese lagen ja meistens in der Nähe von Wäldern. Doch als er das Unterholz durchbrach blieb er entgeistert stehen. Dort vor ihm, breitete sich eine weite Wiese aus. „ Das...Das ist nicht fair.“ murmelte er und schaute zum Horizont. Er sah dort hinten nur noch, wie ein weiterer Wald begann. Er lies sich zu Boden sinken. Er war müde und es wurde auch schon langsam dunkel. Doch war er auf dieser flachen Ebene schutzlos ausgeliefert. Er musste wohl oder übel einen passablen Baum aufsuchen, auf welchen er schlafen könnte, denn auf dem Boden zu schlafen war gefährlich. Zuweilen es ja auch Räuber und Wölfe gab. Er schaute vor sich und dann in den Himmel. Etwas Zeit jedoch schien er noch zu besitzen. So konnte er noch etwas an seinen Liedern herum feilen. Dies würde ihm vielleicht auch wieder den nötigen Mut geben, weiter zu laufen. Er holte sein Instrument hervor und fing darauf an zu spielen. Dazu summte er und schließlich verfiel er in einen Rausch, welcher ihn die Zeit vergessen lies. Er wollte einfach nicht mit der Musik aufhören und nahm seine Umgebung nicht mehr so recht wahr.
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BeitragThema: Re: Forest u. Linlay Smith - Stunned noise   06.06.12 21:11

Puppet saß in der Sonne, na ja, das was von ihr noch übrig war denn langsam neigte sich der Tag dem Ende zu. Sie saß an einen Baumstamm gelehnt da und nähte an einer kleinen Puppe herum. Diese hatte kleine Ärmchen und Beinchen, die in eine sehr kleine aber schicke Garderobe gehüllt waren, außerdem einen kleinen langen Schwanz und katzenöhrchen. Puppet ließ sich immer zeit mit ihren Kreationen, überlegte gut was zu ihren kindern passte und fertigte sie nach diesem Maßstab an. Heute schien ein weiteres Geschöpf fertig zu werden, er würde Grey Eye heißen, da seine Augen grau wie die des Mondes waren und sie einfach fand das ein Gestein seinem Wesen wohl am ähnlichsten kommen würde. Sie seufzte als sie den letzten Faden zog und betrachtete den kleinen Kerl. Dann packte sie ihr Nähgarn wieder in die kleine Umhängetasche die sie bei sich trug und hob etwas die Hand. Diese führte sie zu dem hellen, leuchtenden Faden, der mit bloßem Auge fast nicht zu erkennen war und trennte einen kleinen Strang davon ab um diesen um die Puppe zu wickeln. Dann hüllte sie Grey in ihre schützenden, großen Hände und hauchte hinein.

Nach kurzer Zeit öffnete Puppet wieder die Augen, die nun im halbdunkeln gefährlich wirkten und als sie ihre Hände herunter nahm, war die kleine Puppe verschwunden, und wieder war ein Leben entstanden! Sie strich sich mit ihren grazilen puppenfingern die Haare hinter ihre hölzernen Ohren und sah sich kurz um. Langsam sollte auch sie sich wohl auf den Weg machen. Deshalb stand sie auf und begann durch die Wiese zu laufen, die mit hohen Gräsern bestückt war. Ihre Schritte waren beflügelt und fröhlich, was man wohl bei ihr eher als verrücktes Hüpfen hätte deuten können. Erst als sie etwas hörte hielt sie im Schritt inne. Es war eine Musik, leise aber jedoch ziemlich klar. Jemand war in der Nähe!
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Ukitake Juschiro
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BeitragThema: Re: Forest u. Linlay Smith - Stunned noise   19.06.12 21:58

Eliedes saß noch immer auf dem selben Platz. Oder besser. Er stand nun und spielte vor sich hin. Ein lächeln hatte sich auf seine Gesichtszüge geschlichen und er genoss die Musik wirklich sehr. Das sah man ihm deutlich an. Als das Lied zu ende war schaute er nun endlich wieder auf und blinzelte. Es war bereits dunkel. Das war nicht all zu gut. Zudem er gerne mal von etwas oder jemanden verfolgt wurde. Oder besser, Wesen verfolgten ihn gerne. Nicht er wurde gerne verfolgt. Doch er konnte nun einmal nichts dagegen machen. Manchmal war es wegen seiner Musik, ein anderes mal weil er das Essen in der Taverne nicht bezahlt hatte und ein anderes mal weil manche Tiere ihn einfach zum fressen gern hatten. Er schaute sich um und schloss, dass er sich nun nicht wieder in den Wald wagen würde. Lieber würde er auf der Offenen Wiese schlafen. Dort war er gewohnt wenn etwas auf ihn zu kam, doch man sah ihn auch sofort. Er schüttelte den Kopf und bewegte sich vom Waldrand fort. Immer weiter auf die weite Wiese. Als er eine ganze Weile gelaufen war lies er sich auf einen etwas freieren Platz nieder und legte seine Instrumente neben ihn. Seinen Quersack benutzte er als ein Kissen und legte sich auch so gleich auf dieses. Dann schaute er in den Wolkenfreien Himmel und erhaschte den Blick auf einige Sterne. Er musste leicht lächeln. „Sie sind so schön.. Wie es wohl wäre, diese zu besuchen?“ fragte er und überlegte. Sterne schauten auf die Erde hinab. Er musste seufzen. „Sie lachen sicher über mich. Immerhin bin ich ja auch eine Witzfigur.“ fügte er hinzu und schüttelte leicht den Kopf dann kauerte er sich zusammen und versuchte etwas zu schlafen, was ihm jedoch nicht gelingen wollte, da er sich einfach nicht sicher genug fühlte.

(sorry, dass es nicht mehr geworden ist.)
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